Die zwei Parallelen: Unterschied zwischen den Versionen

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| Datierung = Der SA-Kommentar schreibt: Die erste handschriftliche Fassung ist CMs Freund [[Heinrich Fricke]] (Architekten und Maler) gewidmet: ''s./l. Heinrich Fricke. (Vielleicht als Asti Nachblüte) zum 25./26.IX. 08. Chr. M<nowiki>*</nowiki>''. Der Kommentzar selbst datiert das gedicht auf den 26. September 1908.
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Aktuelle Version vom 3. November 2026, 21:55 Uhr

Es gingen zwei Parallelen
ins Endlose hinaus,
zwei kerzengerade Seelen
und aus solidem Haus.

5Sie wollten sich nicht schneiden
bis an ihr seliges Grab:
das war nun einmal der beiden
geheimer Stolz und Stab.

Doch als sie zehn Lichtjahre
10gewandert neben sich hin,
da war's dem einsamen Paare
nicht irdisch mehr zu Sinn.

War'n sie noch Parallelen?
Sie wußten's selber nicht, -
15sie flossen nur wie zwei Seelen
zusammen durch ewiges Licht.

Das ewige Licht durchdrang sie,
da wurden sie eins in ihm;
die Ewigkeit verschlang sie,
20als wie zwei Seraphim.

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Nachlese zur Galgenpoesie

Werkgruppe Humoristische Lyrik
Werkbereich Nachlese zur Galgenpoesie - Galgenlieder nebst anderem
Zyklus –
Zyklusnummer –
Titel Die zwei Parallelen
Textanfang Es gingen zwei Parallelen
Zitiert aus SA Band III Humoristische Lyrik, S. 228
Kommentar aus SA Band III Humoristische Lyrik, S. 757-758
Überlieferung T 1908-III, Bl. 21
Datierung Der SA-Kommentar schreibt: Die erste handschriftliche Fassung ist CMs Freund Heinrich Fricke (Architekten und Maler) gewidmet: s./l. Heinrich Fricke. (Vielleicht als Asti Nachblüte) zum 25./26.IX. 08. Chr. M*. Der Kommentzar selbst datiert das gedicht auf den 26. September 1908.
Druck Licht und Schatten (Zeitschrift) I (1910) Nr. 24
Gemeinfrei ja
Volltext siehe Unterseite
ID HUM-SA-03-07-0119