Eine Stimmung aus dem vierten Kreis
Aus CMO
Zwei Hände, die so weiß, so weiß
als wie ein schlohweiß Laken,
vereinten sich im vierten Kreis,
während sie sonst gewohnter Weis'
5in zwei verschiedenen Taschen staken.
Sie zitterten, jedoch nur leis,
als ob sie vor sich selbst erschraken,
sie fühlten sich auf fremdem Gleis,
und dennoch taten sie mit Fleiß
10sich ineinander haken.
| Werkgruppe | Humoristische Lyrik |
| Werkbereich | Nachlese zur Galgenpoesie - Galgenlieder nebst anderem |
| Zyklus | – |
| Zyklusnummer | – |
| Titel | Eine Stimmung aus dem vierten Kreis |
| Textanfang | Zwei Hände, die so weiß |
| Zitiert aus | SA Band III Humoristische Lyrik, S. 158 |
| Kommentar aus | SA Band III Humoristische Lyrik, S. 710 |
| Überlieferung | Zwei Einzelblätter, handschriftlich, im Nachlass |
| Datierung | Der SA-Kommentar schließt aus dem Papier der älteren Handschrift, dass das Gedicht aus den Jahren 1896-1898 stammt. |
| Druck | Alle Galgenlieder (1938), S. 96 |
| Gemeinfrei | ja |
| Volltext | siehe Unterseite |
| ID | HUM-SA-03-07-0008 |