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UweS (Diskussion | Beiträge) Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Nur eines laß den Scheidenden dich bitten: Tu ohne Reue, was du immer tust! Ich will, daß du des Nachts in Frieden ruhst. - sonst haben beide wir umsonst gelitten. {{Zeile|5}} War’s not, daß du das Tafeltuch zerschnitten, ist Bruch mit mir, darauf dein Leben fußt. - verwirr dich nicht in Gramgedankenwust! Was du erstrittst, hab reuelos erstritten! Genieße deines Wollens Frucht in Kraft, {{Zeile|10}} verhüll gleich mir des Einst verschlung…“ |
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Nur eines laß den Scheidenden dich bitten: | "Nur eines laß den Scheidenden dich bitten: | ||
Tu ohne Reue, was du immer tust! | Tu ohne Reue, was du immer tust! | ||
Ich will, daß du des Nachts in Frieden ruhst | Ich will, daß du des Nachts in Frieden ruhst - | ||
sonst haben beide wir umsonst gelitten. | sonst haben beide wir umsonst gelitten. | ||
{{Zeile|5}} War’s not, daß du das Tafeltuch zerschnitten, | {{Zeile|5}} War’s not, daß du das Tafeltuch zerschnitten, | ||
ist Bruch mit mir, darauf dein Leben fußt | ist Bruch mit mir, darauf dein Leben fußt - | ||
verwirr dich nicht in Gramgedankenwust! | verwirr dich nicht in Gramgedankenwust! | ||
Was du erstrittst, hab reuelos erstritten! | Was du erstrittst, hab reuelos erstritten! | ||
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Daß jeder so, gesund in Schaft und Saft, | Daß jeder so, gesund in Schaft und Saft, | ||
ein starker, grader Stamm gen Himmel rage. | ein starker, grader Stamm gen Himmel rage. | ||
Vernichten hieß dich deine Leidenschaft | Vernichten hieß dich deine Leidenschaft: | ||
So schreit in Schönheit, ohne Reu und Klage! | So schreit in Schönheit, ohne Reu und Klage!" | ||
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Version vom 26. April 2026, 22:16 Uhr
"Nur eines laß den Scheidenden dich bitten:
Tu ohne Reue, was du immer tust!
Ich will, daß du des Nachts in Frieden ruhst -
sonst haben beide wir umsonst gelitten.
5 War’s not, daß du das Tafeltuch zerschnitten,
ist Bruch mit mir, darauf dein Leben fußt -
verwirr dich nicht in Gramgedankenwust!
Was du erstrittst, hab reuelos erstritten!
Genieße deines Wollens Frucht in Kraft,
10 verhüll gleich mir des Einst verschlungne Tage:
Daß jeder so, gesund in Schaft und Saft,
ein starker, grader Stamm gen Himmel rage.
Vernichten hieß dich deine Leidenschaft:
So schreit in Schönheit, ohne Reu und Klage!"
| Werkgruppe | Lyrik |
| Werkbereich | Ich und die Welt |
| Zyklus | – |
| Zyklusnummer | – |
| Titel | An denselben |
| Textanfang | Nur eines laß den Scheidenden |
| Zitiert aus | 284, 285 |
| Kommentar aus | 872 |
| Überlieferung | – |
| Datierung | spätestens 1898; hilfsweise eingeordnet ab 1887 |
| Erstdruck | Ich und die Welt (1898) S. 136. |
| Gemeinfrei | ja |
| Rezeptionen: künstlerisch | – |
| Rezeptionen: wissenschaftlich | – |
| Rezeptionen: Buchausgaben | – |
| Rezeptionen: weiteres | – |
| Kommentar | – |
| Volltexterfassung | siehe Unterseite |
| ID | LYR-SA-01-05-0117 |