Gebt mir ein Roß...: Unterschied zwischen den Versionen
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in Wäldernacht, in Steppenweiten | in Wäldernacht, in Steppenweiten | ||
laßt einsam mich und selig sein! | laßt einsam mich und selig sein! | ||
{{Zeile|5}} Hurrah! hussah! Der Rappe fliegt... | {{Zeile|5}}    Hurrah! hussah! Der Rappe fliegt... | ||
Die schwarzen Mauern fliehn zurück... | Die schwarzen Mauern fliehn zurück... | ||
Vor mir in stiller Ferne liegt | Vor mir in stiller Ferne liegt | ||
der Freiheit unaussprechlich Glück... | der Freiheit unaussprechlich Glück... | ||
Vorüber tausend glatten Städten, | Vorüber tausend glatten Städten, | ||
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wo nicht Kultur mit Sklavenketten | wo nicht Kultur mit Sklavenketten | ||
die kühne Mannesfaust behängt! | die kühne Mannesfaust behängt! | ||
Hurrah! hussah! Zigeunerkind! | Hurrah! hussah! Zigeunerkind! | ||
Herauf zu mir! mein Arm hält fest! | Herauf zu mir! mein Arm hält fest! | ||
{{Zeile|15}} Hin, wo die Berge pfadlos sind! | {{Zeile|15}}    Hin, wo die Berge pfadlos sind! | ||
Ein Horst sei unser Hochzeitsnest!... | Ein Horst sei unser Hochzeitsnest!... | ||
Und spürt uns die verruchte Sippe | Und spürt uns die verruchte Sippe | ||
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todwilde Jagd zur nächsten Klippe! | todwilde Jagd zur nächsten Klippe! | ||
{{Zeile|20}} Die letzte Kugel aus dem Lauf! | {{Zeile|20}} Die letzte Kugel aus dem Lauf! | ||
Hurrah! hussah! Die Tiefe droht... | Hurrah! hussah! Die Tiefe droht... | ||
Umschling mich, Weib! Hörst du sie schrein?... | Umschling mich, Weib! Hörst du sie schrein?... | ||
Viel lieber hier im Abgrund tot | Viel lieber hier im Abgrund tot | ||
als dort im Staub lebendig sein!... | als dort im Staub lebendig sein!... | ||
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Aktuelle Version vom 23. Februar 2026, 00:25 Uhr
Gebt mir ein Roß, und laßt mich reiten
aus diesem Meer von Staub und Stein,
in Wäldernacht, in Steppenweiten
laßt einsam mich und selig sein!
5 Hurrah! hussah! Der Rappe fliegt...
Die schwarzen Mauern fliehn zurück...
Vor mir in stiller Ferne liegt
der Freiheit unaussprechlich Glück...
Vorüber tausend glatten Städten,
10 bis mich ein freies Land empfängt,
wo nicht Kultur mit Sklavenketten
die kühne Mannesfaust behängt!
Hurrah! hussah! Zigeunerkind!
Herauf zu mir! mein Arm hält fest!
15 Hin, wo die Berge pfadlos sind!
Ein Horst sei unser Hochzeitsnest!...
Und spürt uns die verruchte Sippe
im hohen Felsenbrautbett auf - -
todwilde Jagd zur nächsten Klippe!
20 Die letzte Kugel aus dem Lauf!
Hurrah! hussah! Die Tiefe droht...
Umschling mich, Weib! Hörst du sie schrein?...
Viel lieber hier im Abgrund tot
als dort im Staub lebendig sein!...
| Werkgruppe | Lyrik |
| Werkbereich | Ich und die Welt |
| Zyklus | – |
| Zyklusnummer | – |
| Titel | Gebt mir ein Roß... |
| Textanfang | Gebt mir ein Roß |
| Zitiert aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 212, 213 |
| Kommentar aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 846 |
| Überlieferung | – |
| Datierung | – |
| Erstdruck | Neue Litterarische Blätter 2, Nr. 3 (Dezember 1895) S. 71. Ich und die Welt (1898) S. 16 |
| Gemeinfrei | ja |
| Rezeptionen: künstlerisch | – |
| Rezeptionen: wissenschaftlich | – |
| Rezeptionen: Buchausgaben | – |
| Rezeptionen: weiteres | – |
| Kommentar | – |
| Volltexterfassung | siehe Unterseite |
| ID | LYR-SA-01-05-0007 |