Inmitten der großen Stadt: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 23. September 2026, 13:54 Uhr
Sieh, nun ist Nacht!
Der Großstadt lautes Reich
durchwandert ungehört
der dunkle Fluß.
5 Sein stilles Antlitz
weiß um tausend Sterne.
Und deine Seele, Menschenkind?...
Bist du nicht Spiel und Spiegel
irrer Funken,
10 die gestern wurden,
morgen zu vergehn, -
verlorst
in deiner kleinen Lust und Pein
du nicht das Firmament,
15 darin du wohnst, -
hast du dich selber nicht
vergessen,
Mensch,
und weiß dein Antlitz noch
20 um Ewigkeit?
| Werkgruppe | Lyrik |
| Werkbereich | Ich und die Welt |
| Zyklus | – |
| Zyklusnummer | – |
| Titel | Inmitten der großen Stadt |
| Textanfang | Sieh, nun ist Nacht |
| Zitiert aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 222 |
| Kommentar aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 849 |
| Überlieferung | – |
| Datierung | – |
| Druck | Ich und die Welt (1898) S. 51. Auf vielen Wegen (1911), S. 20 |
| Gemeinfrei | ja |
| Volltexterfassung | siehe Unterseite |
| ID | LYR-SA-01-05-0021 |