Wohl kreist verdunkelt oft der Ball...
Aus CMO
Wohl kreist verdunkelt oft der Ball;
doch über den paar Wolken droben,
da blaut das sterndurchtanzte All
und läßt sich von den Göttern loben.
5 Die liegen auf den Wolkenbergen,
wie Hirten einer Fabelwelt,
und wissen kaum von all den Zwergen,
die das Gebirg im Schoße hält.
Sie lachen mit den weißen Zähnen
10 den Göttern andrer Sterne zu -.
Komm, Bruder, laß die leeren Tränen,
wir sind auch Götter, ich und du!
| Werkgruppe | Lyrik |
| Werkbereich | Ich und die Welt |
| Zyklus | – |
| Zyklusnummer | – |
| Titel | Wohl kreist verdunkelt oft der Ball... |
| Textanfang | Wohl kreist verdunkelt |
| Zitiert aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 288 |
| Kommentar aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 874 |
| Überlieferung | – |
| Datierung | spätestens 1898; hilfsweise eingeordnet ab 1887 |
| Erstdruck | Ich und die Welt (1898) S. 144. |
| Gemeinfrei | ja |
| Rezeptionen: künstlerisch | – |
| Rezeptionen: wissenschaftlich | – |
| Rezeptionen: Buchausgaben | – |
| Rezeptionen: weiteres | – |
| Kommentar | – |
| Volltexterfassung | siehe Unterseite |
| ID | LYR-SA-01-05-0127 |