Wir sind zwei Rosen oT
Aus CMO
Wir sind zwei Rosen,
darüber der Sturm fuhr
und sie abriß.
Gemeinsam
5 wirbeln sie nun
den Weg entlang,
und ihre Blätter
wehn durcheinander.
Heimatlose,
10 tanzen und fliehn sie,
nur für einander
duftend und leuchtend,
den Weg der Liebe-:
Bis sie am Abend
15 der große Feger
lächelnd
auf seine Schaufel nimmt.
| Werkgruppe | Lyrik |
| Werkbereich | Ich und die Welt |
| Zyklus | Schicksale der Liebe |
| Zyklusnummer | II |
| Titel | – |
| Textanfang | Wir sind zwei Rosen |
| Zitiert aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 233 |
| Kommentar aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 854 |
| Überlieferung | – |
| Datierung | – |
| Erstdruck | Ich und die Welt (1898) S. 46 |
| Gemeinfrei | ja |
| Rezeptionen: künstlerisch | – |
| Rezeptionen: wissenschaftlich | – |
| Rezeptionen: Buchausgaben | – |
| Rezeptionen: weiteres | – |
| Kommentar | – |
| Volltexterfassung | siehe Unterseite |
| ID | LYR-SA-01-05-0034 |