Mir ahnt ein Einst oT
Aus CMO
Mir ahnt ein Einst:
Da wirft dies Weib
seine Arbeit
zu Boden
5und reckt sich.
Der Dachstuhl birst.
In Riesenmaßen
wächst in die Wolken
das Weib hinauf.
10Und über die Dächer
schreitet sein Fuß,
daß krachend
die Mauern
zusammenstürzen
15und, zertreten,
der Menschenhaufe
mit seinem Blut
die Gassen füllt.
| Werkgruppe | Lyrik |
| Werkbereich | Nachlese zu Ich und die Welt |
| Zyklus | Der Blick |
| Zyklusnummer | II |
| Titel | – |
| Textanfang | Mir ahnt ein Einst |
| Zitiert aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 308, 309 |
| Kommentar aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 883 |
| Überlieferung | Einzelblatt, handschriftlich, im Nachlaß. |
| Datierung | undatiert; hilfsweise eingeordnet zw. 1887 und 1901 |
| Erstdruck | – |
| Gemeinfrei | ja |
| Rezeptionen: künstlerisch | – |
| Rezeptionen: wissenschaftlich | – |
| Rezeptionen: Buchausgaben | – |
| Rezeptionen: weiteres | – |
| Kommentar | – |
| Volltexterfassung | siehe Unterseite |
| ID | LYR-SA-01-06-0024 |