Mir ahnt ein Einst oT

Aus CMO

Mir ahnt ein Einst:
Da wirft dies Weib
seine Arbeit
zu Boden
5und reckt sich.
Der Dachstuhl birst.
In Riesenmaßen
wächst in die Wolken
das Weib hinauf.
10Und über die Dächer
schreitet sein Fuß,
daß krachend
die Mauern
zusammenstürzen
15und, zertreten,
der Menschenhaufe
mit seinem Blut
die Gassen füllt.

Lyrik | Nachlese zu Ich und die Welt
Ihr müßt solche Verse nicht anders betrachten oT | O Kunst, du allerseligste Gewalt oT | Als ob ich nicht mit ahndevollem Flügel oT | Was bin ich selbst oT | Sieh, so bin ich oT | Wenn Cyrano des Kusses Süße singt oT | Nomen - Omen? | Nun pocht der Regen wieder oT | O laß mich trauern, stille Stunde oT | So stark empfand ich’s niemals oT | Die ganze Welt ward greis und grau oT | In den Dünen | Auf dem Meere meiner Seele oT | Glücklich, die wir auf der Zeiten oT | Meinem kleinen Christian Friedrich Kayssler | Homunkel | Immer wieder | Dies hatt’ ich fast von Kind auf oT | Ich stand oT | Ich liebe mir die überlegnen Geister oT | Ja, nun bist du da oT | Die Morgenröte (L’Aurora)

Der Blick: I Mir gegenüber oT | II Mir ahnt ein Einst oT | III Über uns allen oT


Werkgruppe Lyrik
Werkbereich Nachlese zu Ich und die Welt
Zyklus Der Blick
Zyklusnummer II
Titel
Textanfang Mir ahnt ein Einst
Zitiert aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 308, 309
Kommentar aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 883
Überlieferung Einzelblatt, handschriftlich, im Nachlaß.
Datierung undatiert; hilfsweise eingeordnet zw. 1887 und 1901
Erstdruck
Gemeinfrei ja
Rezeptionen: künstlerisch
Rezeptionen: wissenschaftlich
Rezeptionen: Buchausgaben
Rezeptionen: weiteres
Kommentar
Volltexterfassung siehe Unterseite
ID LYR-SA-01-06-0024