Ich stand oT

Aus CMO

Ich stand
in der Tür eines Hauses.
Leute sprachen
von innen mit mir
5und ich gab ihnen Antwort.
Aber zugleich
hört ich von draußen
einer Windharfe
bewegliches Lied.
10Und mein Sinn
war geteilt
zwischen Hier
und Dort
und mühsam
15wehrt ich
aufdrängenden Tränen
tiefer Erregung.

Lyrik | Nachlese zu Ich und die Welt
Ihr müßt solche Verse nicht anders betrachten oT | O Kunst, du allerseligste Gewalt oT | Als ob ich nicht mit ahndevollem Flügel oT | Was bin ich selbst oT | Sieh, so bin ich oT | Wenn Cyrano des Kusses Süße singt oT | Nomen - Omen? | Nun pocht der Regen wieder oT | O laß mich trauern, stille Stunde oT | So stark empfand ich’s niemals oT | Die ganze Welt ward greis und grau oT | In den Dünen | Auf dem Meere meiner Seele oT | Glücklich, die wir auf der Zeiten oT | Meinem kleinen Christian Friedrich Kayssler | Homunkel | Immer wieder | Dies hatt’ ich fast von Kind auf oT | Ich stand oT | Ich liebe mir die überlegnen Geister oT | Ja, nun bist du da oT | Die Morgenröte (L’Aurora)

Der Blick: I Mir gegenüber oT | II Mir ahnt ein Einst oT | III Über uns allen oT


Werkgruppe Lyrik
Werkbereich Nachlese zu Ich und die Welt
Zyklus
Zyklusnummer
Titel
Textanfang Ich stand
Zitiert aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 305
Kommentar aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 881, 882
Überlieferung T 1898-99-I, Bl. 64.
Datierung 24./25.7.1898
Erstdruck Mensch Wanderer (1927) S. 54.
Gemeinfrei ja
Rezeptionen: künstlerisch
Rezeptionen: wissenschaftlich
Rezeptionen: Buchausgaben
Rezeptionen: weiteres
Kommentar
Volltexterfassung siehe Unterseite
ID LYR-SA-01-06-0019