Auf dem Meere meiner Seele oT

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Auf dem Meere meiner Seele
fliehen lustig, weiße Segel,
meine hellen Schwangedanken
vor dem Südwind meines Blutes.

5Draußen hängt in grauen Fahnen
sommerlicher Dauerregen -
auf dem Meere meiner Seele
fliehen lustig weiße Segel.

Sonne lacht mit blauen Augen
10auf die fröhliche Regatta; -
alle trüben Herzen möcht' ich
laden heut zum Segelfeste
auf dem Meere meiner Seele

Lyrik | Nachlese zu Ich und die Welt
Ihr müßt solche Verse nicht anders betrachten oT | O Kunst, du allerseligste Gewalt oT | Als ob ich nicht mit ahndevollem Flügel oT | Was bin ich selbst oT | Sieh, so bin ich oT | Wenn Cyrano des Kusses Süße singt oT | Nomen - Omen? | Nun pocht der Regen wieder oT | O laß mich trauern, stille Stunde oT | So stark empfand ich’s niemals oT | Die ganze Welt ward greis und grau oT | In den Dünen | Auf dem Meere meiner Seele oT | Glücklich, die wir auf der Zeiten oT | Meinem kleinen Christian Friedrich Kayssler | Homunkel | Immer wieder | Dies hatt’ ich fast von Kind auf oT | Ich stand oT | Ich liebe mir die überlegnen Geister oT | Ja, nun bist du da oT | Die Morgenröte (L’Aurora)

Der Blick: I Mir gegenüber oT | II Mir ahnt ein Einst oT | III Über uns allen oT


Werkgruppe Lyrik
Werkbereich Nachlese zu Ich und die Welt
Zyklus
Zyklusnummer
Titel
Textanfang Auf dem Meere meiner Seele
Zitiert aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 302
Kommentar aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 880
Überlieferung Zwei Einzelblätter, handschriftlich, im Nachlaß.
Datierung 1897
Erstdruck Mensch Wanderer (1927) S. 44.
Gemeinfrei ja
Rezeptionen: künstlerisch
Rezeptionen: wissenschaftlich
Rezeptionen: Buchausgaben
Rezeptionen: weiteres
Kommentar
Volltexterfassung siehe Unterseite
ID LYR-SA-01-06-0013