Meinem kleinen Christian Friedrich Kayssler

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Ja, was in uns ist, soll dir dienen,
unser kleiner König du!
Dir tragen unsrer Tage Bienen
all ihren Honig zu.

5Wir legen dir der Freiheit Kranz
um die geheimnisvolle Stirn -
werde Dein Weg ein Tanz
von Firn zu Firn!

Ein Mensch, schön, groß,
10wirke einst Schönheit zur Welt -
aus ringender Zeiten Schoß
ein vollbringender Held.

Lyrik | Nachlese zu Ich und die Welt
Ihr müßt solche Verse nicht anders betrachten oT | O Kunst, du allerseligste Gewalt oT | Als ob ich nicht mit ahndevollem Flügel oT | Was bin ich selbst oT | Sieh, so bin ich oT | Wenn Cyrano des Kusses Süße singt oT | Nomen - Omen? | Nun pocht der Regen wieder oT | O laß mich trauern, stille Stunde oT | So stark empfand ich’s niemals oT | Die ganze Welt ward greis und grau oT | In den Dünen | Auf dem Meere meiner Seele oT | Glücklich, die wir auf der Zeiten oT | Meinem kleinen Christian Friedrich Kayssler | Homunkel | Immer wieder | Dies hatt’ ich fast von Kind auf oT | Ich stand oT | Ich liebe mir die überlegnen Geister oT | Ja, nun bist du da oT | Die Morgenröte (L’Aurora)

Der Blick: I Mir gegenüber oT | II Mir ahnt ein Einst oT | III Über uns allen oT


Werkgruppe Lyrik
Werkbereich Nachlese zu Ich und die Welt
Zyklus –
Zyklusnummer –
Titel Meinem kleinen Christian Friedrich Kayssler
Textanfang Ja, was in uns ist, soll dir dienen
Zitiert aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 303
Kommentar aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 881
Überlieferung Einzelblatt, handschriftlich, im Nachlaß.
Datierung 19.6.1898
Druck Mensch Wanderer (1927) S. 46.
Gemeinfrei ja
Volltexterfassung siehe Unterseite
ID LYR-SA-01-06-0015