Der Großstadtbahnhoftauber
Aus CMO
(Eine Zivilisationsballade)
Der Großstadtbahnhoftauber pickt,
was Gott sein Herr ihm fernher schickt.
Aus Salzburg einen Zehntel Kipfel,
aus Frankfurt einen Würstchen-Zipfel.
5Aus Bozen einen Apfelbutzen
und ein Stück Käs aus den Abruzzen.
So nimmt er teil, so steht er gleich
wer immer wem im Deutschen Reich
und außerhalb und überhaupt,
10so weit man an dergleichen glaubt.
| Werkgruppe | Humoristische Lyrik |
| Werkbereich | Nachlese zur Galgenpoesie - Galgenlieder nebst anderem |
| Zyklus | – |
| Zyklusnummer | – |
| Titel | Der Großstadtbahnhoftauber |
| Textanfang | Der Großstadtbahnhoftauber pickt |
| Zitiert aus | SA Band III Humoristische Lyrik, S. 201 |
| Kommentar aus | SA Band III Humoristische Lyrik, S. 739 |
| Überlieferung | – |
| Datierung | Der SA-Kommentar macht keine Angaben zur Datierung. CMO schließt deswegen formell, dass das Gedicht nicht nach CMs Tod entstanden sein kann. |
| Druck | Palma Kunkel (1916), S. 49 |
| Gemeinfrei | ja |
| Volltext | siehe Unterseite |
| ID | HUM-SA-03-07-0074 |