I,9/Volltext
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Du siehst, wie weiß, im glänzenden Schneegewand, der Kreuzberg steht, und wie der Viktoriapark tief eingeschneit, wie Spree und Panke Mäntel von Eis auf den Leib gezogen.
Drum heize, Freundchen, spare die Kohlen nicht, und laß uns im behaglichen Stübchen dann aus schönem alten Rum - was meinst du? - einen urkräftigen Steifen brauen!
Laß Pan die Welt verwalten, dem Wintersturm, der mit dem Lenzwind heulende Schlachten schlägt, gebieten! Beide werden schweigen, daß sich kein Zweig mehr am Baume rüttelt.
Was kann dich kümmern, was dir das Morgen bringt, des Lebens freue jeglichen Tag dich neu, und walze froh mit süßen Mädchen draußen in Halensee oder Treptow,
solang zu Tanz und Kuß du noch jung genug! Zum Zirkus wandre, sieh dir ein Lustspiel an! Vielleicht auch knüpf ein zart Verhältnis an in dem Dämmer der Gaslaterne!
Und sitzst du dann bei Dressel beim Dejeuner und deine Kleine hält die Serviette vor - wie köstlich, wenn der scherzhaft Spröden endlich den Kuß du, den süßen, raubtest!
Vides ut alta stet nive candidum Soracte, nec iam sustineant onus silvae laborantes, geluque flumina constiterint acuto:
Dissolve frigus ligna super foco large reponens, atque benignius deprome quadrimum Sabina, o Thaliarche, merum diota.
Permitte divis cetera: qui simul stravere ventos aequore fervido deproeliantes, nec cupressi nec veteres agitantur orni.
Quid sit futurum cras fuge quaerere, et quem fors dierum cumque dabit lucro adpone, nec dulces amores sperne puer neque tu choreas,
donec virenti canities abest morosa. Nunc et campus et areae lenesque sub noctem susurri composita repetantur hora;
nunc et latentis proditor intimo gratus puellae risus ab angulo, pignusque dereptum lacertis aut digito male pertinaci.