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Version vom 6. April 2026, 01:20 Uhr
Stiller Wälder süßen Frieden
laßt uns suchen und genießen!
Stätten, heimlich, abgeschieden,
mögen uns der Welt verschließen!
5 Seht ihr dort das braune Tierchen -
unsern kleinen Nüsseknacker,
unser schelmisches Possierchen,
unsern blitzbehenden Racker?
Wirf uns nicht mit Bucheneckern,
10 Kätzchen, führ uns leise Wege,
wo Gelächter heimlich meckern,
kommen Menschen ins Gehege...
Nachtigallenchor dem Reigen
lichter Elben schlägt und flötet,
15 bis der Mondnacht Silberschweigen
erste Frühe überrötet...
Wo auf großgeäugter Hinde
lauscht die stumme Elbin Stille,
wenn das Ungestüm der Winde
20 endlich zwang ihr flehnder Wille...
Wo der Gnomen kluge Völkchen
aus Irrflämmchen, Neumond-Tauen,
Regenruch, Gewitterwölkchen
ihr geheimes Wissen brauen...
25 Stiller Wälder süßen Frieden
laßt uns suchen und genießen!
Stätten, heimlich, abgeschieden,
mögen uns der Welt verschließen!
| Werkgruppe | Lyrik |
| Werkbereich | Auf vielen Wegen |
| Zyklus | Waldluft |
| Zyklusnummer | – |
| Titel | Aufforderung |
| Textanfang | Stiller Wälder süßen Frieden |
| Zitiert aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 169 |
| Kommentar aus | – |
| Überlieferung | – |
| Datierung | – |
| Erstdruck | Auf vielen Wegen (1897) S. 99f. Aufvielen Wegen (1911) S. 47f. |
| Gemeinfrei | ja |
| Rezeptionen: künstlerisch | – |
| Rezeptionen: wissenschaftlich | – |
| Rezeptionen: Buchausgaben | – |
| Rezeptionen: weiteres | – |
| Kommentar | – |
| Volltexterfassung | siehe Unterseite |
| ID | LYR-SA-01-03-0053 |