Talfahrt

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Die du im ersten
jungfräulichen Schnee
dort am fallenden Hang
ahnungsvoll schläfst,
talbrünstige Lawine!
Wach auf!
Und trage mich,
wildestes Roß,
wieder hinab
in der Menschen Gefilde!

Die zierliche Flocke
bewegt sich ... wächst ...
und stürmt immer toller
von Fels zu Fels ...
Ich springe ihr nach
und fasse beherzt
in ihr weißes,
wehendes Mähnenhaar,
indessen Phanta
den Renner lenkt,
wie auf rollender Kugel
die Göttin des Glücks,
hochaufgerichtet
und furchtlos.

Wir sind am Ziel.
Vom Laufe ruht
im Bach des Tals
das Rößlein aus.
Ich flieg’ auf weichen
Wiesenplan,
und lächelnd
hilft mir Phanta auf.
Und dann - zerbricht sie
ihren Stab.

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Zitiert aus
Kommentar Stuttgarter Ausgabe, Lyrik I, S.
Überlieferung T 189, Bl.
Datierung
Erstdruck In Phanta's Schloß (1895)
Gemeinfrei seit
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