Mir gegenüber oT/Volltext

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Mir gegenüber unter dem Dach sitzt ein Weib am geduckten Fenster und näht.

Früh in das steigende Licht, spät in die fallende Nacht.

Manchmal blickt es vom Schoße auf und verloren hinaus auf die Dächer... auf die Wolken... in die Unendlichkeit...

Ich kann sein Auge nicht sehn. Aber ich fühle den Blick. Er ist stumpf wie der eines Tiers. Grauen ergreift mich vor ihm.