Mondbilder I

Aus CMO

Der Mond steht da
wie ein alter van Dyck:
Ein rundes, gutmütiges
Holländergesicht
5mit einer mächtigen,
mühlsteinartigen,
crêmefarbenen
Halskrause.
Ich möcht ihn
10wohl kaufen,
den alten van Dyck!
Aber ich fürchte,
er ist im Privatbesitz
des Herrn Zebaoth.
15Ich müßte den Ablaß
wieder in Schwang bringen!
Vielleicht ließ’ er ihn
dafür mir ab ...
Hm.
20Hm.

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Titel Mondbilder I.
Textanfang Der Mond steht da
Zitiert aus
Kommentar Stuttgarter Ausgabe, Lyrik I, S. 771
Überlieferung T 1894 I, Bl. 78
Datierung vermutl. August 1894
Erstdruck In Phanta's Schloß (1895)
Gemeinfrei seit
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