Friede/Volltext

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Friede

Wie weich sich Form und Farbe binden in Sommermittags glühem Hauch -: Das Dorf im Schatten alter Linden; ein rötlich Dach; ein Wölkchen Rauch;

der Bergbach, dessen heitre Eile sich glitzernd durch die Wiese webt: der Straße laubverhüllte Zeile, die ahndevoll zur Ferne strebt;

und all dies gütig eingeschlossen von hoher Felder Gold und Duft; und alles flimmernd überflossen von lerchenlauter Juliluft...

Ich schau’ des Herdrauchs fromme Kreise zum hohen Blau erblassend ziehn, - und meine Seele füllen leise des Friedens süße Harmonien.