Sehnsucht/Volltext

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Sehnsucht

Dort unten tief im Dämmer-Grunde, wo nun so wach die Wasser gehn, und hier verstreut und da im Bunde die mondumwobnen Villen stehn,

dort hast du nun mit all den andern zur sanften Ruhe dich gelegt, indes dem Freund allein im Wandern das Blut sich minder ruhlos regt...

Schlaf’ süß in deinem Silbertale, mein Dunkelauge, Rätselkind, gegrüßt von jedem reinen Strahle, der selig in die Tiefe rinnt!

Schlaf’ süß! und sieh den Freund im Traume sich nächtlicher Natur vertraun und von des Bergwalds dunklem Saume verzückt und schmerzlich niederschaun!