Wer doch den trüben Wahn oT/Volltext

Aus CMO

Version vom 10. Februar 2026, 00:35 Uhr von UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „(18.) Wer doch den trüben Wahn erfunden, daß keine Seele glücklich sei! Ich war’s, ich bin’s! in reichen Stunden von aller kleinen Trübsal frei. Nicht wahrlich, da mit heisrem Atem die Menge mir den Weg verbellt, - doch nun Suleika sich und Hatem mit goldnen Liedern mir gesellt. Nun da Natur mich treu umbreitet mit Tannen, hehr wie Hafis’ Geist, und drüber mir die Blicke weitet, bis, wo der letzte Fels vereist. Wie sollt ich da nicht Mensch…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

(18.) Wer doch den trüben Wahn erfunden, daß keine Seele glücklich sei! Ich war’s, ich bin’s! in reichen Stunden von aller kleinen Trübsal frei.

Nicht wahrlich, da mit heisrem Atem die Menge mir den Weg verbellt, - doch nun Suleika sich und Hatem mit goldnen Liedern mir gesellt.

Nun da Natur mich treu umbreitet mit Tannen, hehr wie Hafis’ Geist, und drüber mir die Blicke weitet, bis, wo der letzte Fels vereist.

Wie sollt ich da nicht Mensch sein mögen, ein weltverleumderischer Tropf! So gern sie auch herunter bögen den heitren, hochgemuten Kopf.