Der fremde Bauer/Volltext

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Der fremde Bauer

Ein Mann mit einer Sense tritt zur Dämmerzeit beim Dorfschmied ein. Der schlägt sie fester an den Stiel und dengelt sie und schleift sie scharf und gibt sie frohen Spruchs zurück und frägt sein wer? woher? wohin? und lauscht dem Fremden offnen Munds, als der ihm dies und das erzählt. Und wie die Rede irrt und kreist, berührt sie auch das letzte Los, das jedem fällt, und - "Unverhofft! so möcht’ ich hingehn!" ruft der Schmied - und stürzt zusammen wie vom Blitz... Die Sense auf der Schulter geht der fremde Mann das Dorf hinab.