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Ich | Ich schau' des Herdrauchs fromme Kreise | ||
zum hohen Blau erblassend ziehn, - | zum hohen Blau erblassend ziehn, - | ||
und meine Seele füllen leise | und meine Seele füllen leise | ||
des Friedens süße Harmonien. | des Friedens süße Harmonien. | ||
Aktuelle Version vom 2. September 2026, 11:50 Uhr
Friede
Wie weich sich Form und Farbe binden in Sommermittags glühem Hauch -: Das Dorf im Schatten alter Linden; ein rötlich Dach; ein Wölkchen Rauch;
der Bergbach, dessen heitre Eile sich glitzernd durch die Wiese webt: der Straße laubverhüllte Zeile, die ahndevoll zur Ferne strebt;
und all dies gütig eingeschlossen von hoher Felder Gold und Duft; und alles flimmernd überflossen von lerchenlauter Juliluft...
Ich schau' des Herdrauchs fromme Kreise zum hohen Blau erblassend ziehn, - und meine Seele füllen leise des Friedens süße Harmonien.