Ich stamm aus glücklichem Geschlechte her oT/Volltext: Unterschied zwischen den Versionen

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dem Himmel jauchzend zeigtet -
dem Himmel jauchzend zeigtet -
in die Leere,
in die Leere,
ach, in die Leere streck’ ich meine Arme
ach, in die Leere streck' ich meine Arme
und über Gräber - der Lebendigen
und über Gräber - der Lebendigen
und Toten - irrt mein Blick in Einsamkeit.
und Toten - irrt mein Blick in Einsamkeit.

Aktuelle Version vom 2. September 2026, 11:49 Uhr

Ich stamm aus glücklichem Geschlechte her. Erst später brach sie, Mutter so wie Vater, das Schicksal, das sich nun an mir versucht. Die Mutter, edlen Wuchses und Gemüts, ein stolz-anmutig Weib mit heller Stirne, draus ich die Lust am Fabeln überkam. Der Vater, überschäumend noch von Jugend, ein Mensch voll Sonne, minder nicht der Kunst, die er ererbt, wie der des Lebens mächtig. So trat ich in ein reiches Haus: Begrüßt voll Jubel als ein neues Blütenreis an des Geschlechtes schönem Werdestamm. Und manches kühne Wort klang da auf mich als auf den Erben alter Künstlerkräfte. Wo seid ihr, die ihr euer Kind dem Himmel jauchzend zeigtet - in die Leere, ach, in die Leere streck' ich meine Arme und über Gräber - der Lebendigen und Toten - irrt mein Blick in Einsamkeit.