Droschkengauls Wintertrost/Volltext

Aus CMO

Droschkengauls Wintertrost

Ich stoße Dampf aus Haut und Nase, der Frost entwickelt meine Gase.

Ich dringe in die Atmosphäre - als wär ich eine Mondhof-Mähre.

Es fehlt nur, daß ich blutig glute, so wär ich eine Nordlicht-Stute. -

Ja, raucht' ich hint' im Fixsternhimmel, - ich wär ein Vollmilchstraßennebelschimmel!

II

An einem Stein bin ich verankert. Warum? Weil ich ein Maultierbankert?

Doch nicht an dem genug. O nein! Ich ziehe auch noch diesen Stein.

So muß ich, fremde Schuld zu sühnen, der Gasse zum Gelächter dienen?

Bin ich ein Schiff, vom Sturm bedräut, daß man mit Kette mich vertäut?

Das Schlimmste aber: ich muß ihn samt Milch und Kutscher auch noch ziehn.

[...]