O Kunst, du allerseligste Gewalt oT

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O Kunst, du allerseligste Gewalt!
Gestaltend schreit ich über Ungestalt.

So wandeln mit entrücktem Sinn
Gesalbte über Wasser hin.

5So schritten einst die Schöpfer der Welt,
die Götter, überm Wolkenzelt.

Bis ihnen Prometheus das Feuer stahl:
da schwindelte sie zum ersten Mal.

Da ahnten sie selbst ihr göttlich Spiel.
10Der Maja Schleier fiel und fiel.

Lyrik | Nachlese zu Ich und die Welt
Ihr müßt solche Verse nicht anders betrachten oT | O Kunst, du allerseligste Gewalt oT | Als ob ich nicht mit ahndevollem Flügel oT | Was bin ich selbst oT | Sieh, so bin ich oT | Wenn Cyrano des Kusses Süße singt oT | Nomen - Omen? | Nun pocht der Regen wieder oT | O laß mich trauern, stille Stunde oT | So stark empfand ich’s niemals oT | Die ganze Welt ward greis und grau oT | In den Dünen | Auf dem Meere meiner Seele oT | Glücklich, die wir auf der Zeiten oT | Meinem kleinen Christian Friedrich Kayssler | Homunkel | Immer wieder | Dies hatt’ ich fast von Kind auf oT | Ich stand oT | Ich liebe mir die überlegnen Geister oT | Ja, nun bist du da oT | Die Morgenröte (L’Aurora)

Der Blick: I Mir gegenüber oT | II Mir ahnt ein Einst oT | III Über uns allen oT


Werkgruppe Lyrik
Werkbereich Nachlese zu Ich und die Welt
Zyklus
Zyklusnummer
Titel
Textanfang O Kunst, du allerseligste Gewalt
Zitiert aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 298
Kommentar aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 879
Überlieferung Einzelblatt, handschriftlich, im Nachlaß.
Datierung 19.3.1899
Erstdruck Mensch Wanderer (1927) S. 59.
Gemeinfrei ja
Rezeptionen: künstlerisch
Rezeptionen: wissenschaftlich
Rezeptionen: Buchausgaben
Rezeptionen: weiteres
Kommentar
Volltexterfassung siehe Unterseite
ID LYR-SA-01-06-0002