Und ich floh die trübe Gasse oT
Aus CMO
Und ich floh die trübe Gasse weiter.
Gebt euch nicht so stolz, ihr roten Mauern,
oder prahlt mit freudigeren Gästen!
Niemand weiß es, wer sie sind, sie selber
5 lächeln seltsam, fragst du, wie sie heißen.
Sind an Tafeln zwar geladen worden,
drauf zu lesen, wo man sie getroffen -:
Den in einem Wehr beim Fest der Fische;
die in einem Hag voll Heckenrosen;
10 den auf blanken Gleises kaltem Kissen;
den in einer Herberg fremdem Zimmer.
Aber alle ruhn sie bleich und schweigend,
lächeln starr-verächtlich deiner Fragen.
| Werkgruppe | Lyrik |
| Werkbereich | Auf vielen Wegen |
| Zyklus | Eine Großstadt-Wanderung |
| Zyklusnummer | – |
| Titel | – |
| Textanfang | Und ich floh die trübe Gasse weiter |
| Zitiert aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 141-142 |
| Kommentar aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 823-824 |
| Überlieferung | – |
| Datierung | – |
| Erstdruck | Auf vielen Wegen (1897), S. 50 |
| Gemeinfrei | ja |
| Rezeptionen: künstlerisch | – |
| Rezeptionen: wissenschaftlich | – |
| Rezeptionen: Buchausgaben | – |
| Rezeptionen: weiteres | – |
| Kommentar | – |
| Volltexterfassung | siehe Unterseite |
| ID | LYR-SA-01-03-0030 |