Wie schwür’ ich gern oT
Aus CMO
Wie schwür’ ich gern aus tiefstem Herzensgrund
ein glühend Ja euch ewigen Gestirnen!
Doch dürftet ihr mir nie verschattet werden...
So aber flattert meiner Tage Sorgen
5 wie dunkle Dohlenschwärme mir ums Haupt,
und ihrer Flügel breites schwarzes Dach
bedeckt mich, daß ich dumpf zusammenbreche
und nichts mehr weiß von eurem lichten Trost, -
in grause Nacht aufschreiend wildes Nein...
10 Wie schwür’ ich gern aus tiefstem Herzensgrund
ein glühend Ja euch ewigen Gestirnen!
| Werkgruppe | Lyrik |
| Werkbereich | Nachlese zu Auf vielen Wegen |
| Zyklus | – |
| Zyklusnummer | – |
| Titel | – |
| Textanfang | Wie schwür’ ich gern |
| Zitiert aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 203 |
| Kommentar aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 843 |
| Überlieferung | – |
| Datierung | 1895 |
| Erstdruck | Mensch Wanderer (1927) S. 29 |
| Gemeinfrei | ja |
| Rezeptionen: künstlerisch | – |
| Rezeptionen: wissenschaftlich | – |
| Rezeptionen: Buchausgaben | – |
| Rezeptionen: weiteres | – |
| Kommentar | – |
| Volltexterfassung | siehe Unterseite |
| ID | LYR-SA-01-04-0023 |