Deine Augen glühen durch das Dunkel oT

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Deine Augen glühen durch das Dunkel
wie die Augen einer großen Katze,
deine Wünsche surren durch die Stille
wie die Wünsche einer wilden Katze,

5 deine Haare sprühn und knistern Funken
wie die Haare einer großen Katze,
deine Hände greifen sanft und tückisch
wie die Pranken einer wilden Katze.

Große wilde Katze, die du heimlich
10 hoch zu mir auf meine Dächer kämest,
glaubtest einen Kater du zu finden?
ach, und fandest einen Philosophen.


Lyrik | Nachlese zu Auf vielen Wegen
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Werkgruppe Lyrik
Werkbereich Nachlese zu Auf vielen Wegen
Zyklus
Zyklusnummer
Titel
Textanfang Deine Augen glühen durch das Dunkel
Zitiert aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 199, 200
Kommentar aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 842
Überlieferung
Datierung 1897
Erstdruck Die Literatur 26 (1923/24) S. 409. Mensch Wanderer (1927) S. 42
Gemeinfrei ja
Rezeptionen: künstlerisch
Rezeptionen: wissenschaftlich
Rezeptionen: Buchausgaben
Rezeptionen: weiteres
Kommentar
Volltexterfassung siehe Unterseite
ID LYR-SA-01-04-0014