Zentrale öffentliche Logbücher
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- 10:31, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Liste der Gedicht-des-Tages-Seiten (Die Seite wurde neu angelegt: „* GdT0101 * GdT0201 * GdT0301 * GdT0401 * GdT0501 * GdT0601 * GdT0701 * GdT0801 * GdT0901 * GdT1001 * GdT1101 * GdT1201 * GdT1301 * GdT1401 * GdT1501 * GdT1601 * GdT1701 * GdT1801 * GdT1901 * GdT2001 * GdT2101 * GdT2201 * GdT2301 * GdT2401 * GdT2501 * GdT2601 * GdT2701 * GdT2801 * GdT2901 * GdT3001 * GdT3101 * GdT0102 * GdT020…“)
- 09:59, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Liste der Hauptseiten-Seiten (Die Seite wurde neu angelegt: „* Gedicht des Tages * Werkeinstieg * Suchen & recherchieren * Meistgelesen * Aktuelles * Veranstaltungen * CMG * CMLM * Projekt CMO * Mitmachen“)
- 03:15, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Legende/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Legende (Empfunden bei einem Prélude Chopins) Vom Tisch des Abendmahls erhob der Nazarener sich zum Gehn und wandte sich mit seiner Schar des Ölbergs stillen Wäldern zu. Erloschen war der Wolken Glut; in Hütt’ und Höfen ward es licht; hell glänzten nah und näher schon die Fenster von Gethsemane. Aus einer Scheune klang vertraut das Tanzlied eines Dudelsacks, und Mägd’ und Bursche drehten sich zum Feierabend drin im Tanz. Und Jesus trat an…“)
- 03:14, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Legende (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> <small>(Empfunden bei einem Prélude Chopins)</small> Vom Tisch des Abendmahls erhob der Nazarener sich zum Gehn und wandte sich mit seiner Schar des Ölbergs stillen Wäldern zu. {{Zeile|5}} Erloschen war der Wolken Glut; in Hütt’ und Höfen ward es licht; hell glänzten nah und näher schon die Fenster von Gethsemane. Aus einer Scheune klang vertraut {{Zeile|10}} das Tanzlied eines Dudelsacks, und Mägd’ und Bursche drehten sich zum Feier…“)
- 03:05, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Pflügerin Sorge/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Pflügerin Sorge Über der Erde Stirne, durch Tag und Nacht, pflügt ein hagres Weib hin und her... Wilde Stiere, kaum zu hemmen, ziehn, reißen ihre Pflugschar durch den Grund: Doch je rasender die Nacken zerrn, nur so tiefer drückt den Baum sie ein. Uber der Erde Stirne, durch Tag und Nacht, führt Frau Sorge Furche, Furche, Furche... Leidenschaften, kaum zu zähmen, ziehn, reißen ihre Pflugschar durch den Grund: Doch je wilder die Dämonen zerrn, nu…“)
- 03:04, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Pflügerin Sorge (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Über der Erde Stirne, durch Tag und Nacht, pflügt ein hagres Weib hin und her... {{Zeile|5}} Wilde Stiere, kaum zu hemmen, ziehn, reißen ihre Pflugschar durch den Grund: Doch je rasender die Nacken zerrn, nur so tiefer drückt den Baum sie ein. {{Zeile|10}} Uber der Erde Stirne, durch Tag und Nacht, führt Frau Sorge Furche, Furche, Furche... Leidenschaften, {{Zeile|15}} kaum zu zähmen, ziehn, reißen ihre Pflugschar durch den Grund: Doch je wi…“)
- 02:59, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Der Schlaf/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Der Schlaf Der Schlaf schickt seine Scharen in die Nacht, Unholde, Legionen auf Legion... Vom Rücken schleichen sie ihr Opfer an, auf leisen Tatzen, und umarmen es, wie Bären, unentrinnbar und geräuschlos, - bis alle Muskeln ihm erschlafft, und stumm von ihrer Brust der Leib zu Boden rollt... Und wenn so alles hingebettet liegt, so traben sie zu ihrem Herrn zurück, und ihr Gebrumm erfüllt wie dumpfer Donner die düstren Waldgebirge seines Reichs.“)
- 02:58, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Der Schlaf (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Der Schlaf schickt seine Scharen in die Nacht, Unholde, Legionen auf Legion... Vom Rücken schleichen sie ihr Opfer an, auf leisen Tatzen, und umarmen es, {{Zeile|5}} wie Bären, unentrinnbar und geräuschlos, - bis alle Muskeln ihm erschlafft, und stumm von ihrer Brust der Leib zu Boden rollt... Und wenn so alles hingebettet liegt, so traben sie zu ihrem Herrn zurück, {{Zeile|10}} und ihr Gebrumm erfüllt wie dumpfer Donner die düstren Waldgebir…“)
- 02:35, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Hauptseite neu (Die Seite wurde neu angelegt: „<div class="startseite-boxen"> <div class="box box-werk"> '''Gedicht des Tages''' {{:GdT{{CURRENTMONTH}}{{CURRENTDAY2}}}} </div> <div class="box box-werk"> '''Werk entdecken''' * Gedichte (Zyklen, Einzelgedichte) * Prosa * Briefe * Tagebücher * Nachlassmaterialien : Zum Gesamtwerk </div> <div class="box box-cmo"> '''Suchen & Recherchieren''' * Volltextsuche im Werk * Werkliste * Register (Titel, Anfangszeilen, Datierungen) * Quellen- und…“)
- 02:12, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Der Tag und die Nacht/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Der Tag und die Nacht Aus der Laube der Dämmerung, drin sich der Tag und die Nacht ein Weilchen geliebt, scheucht ihn des Abends Ruf. Aber die Nacht eilt ihm nach... Und wie sie dahinstürmt, löst sich ihr herrliches Haar und fällt... Sie wankt, bricht in die Knie -: Weithin hüllen die schwarzen Strähnen die Erde. Lange verharrt sie so dunklen Grams. Aber schon sehe ich ihren Geliebten wiederkehren und der Vorsonnendämmerung schweigende Laube neu…“)
- 02:11, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Der Tag und die Nacht (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Aus der Laube der Dämmerung, drin sich der Tag und die Nacht ein Weilchen geliebt, scheucht ihn des Abends Ruf. {{Zeile|5}} Aber die Nacht eilt ihm nach... Und wie sie dahinstürmt, löst sich ihr herrliches Haar und fällt... {{Zeile|10}} Sie wankt, bricht in die Knie -: Weithin hüllen die schwarzen Strähnen die Erde. {{Zeile|15}} Lange verharrt sie so dunklen Grams. Aber schon sehe ich ihren Geliebten wiederkehren {{Zeile|20}} und der Vorson…“)
- 02:02, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Die Brücke/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Die Brücke (Einem Bildhauer der Zukunft) Bis an die Knie stehn im Strom die beiden Riesen Kraft und Maß: Auf ihren breiten Nacken ruht der Brücke stählernes Gebälk. Beine breit in Grund gestemmt, Hände auf des andern Schulter, Stirn an Stirne fest gepreßt, stehn sie da und schaun hinunter. Da flieht die Welle ruhlos hin, und weiße Segel ziehn einher, und dunkle Schlote wölken Rauch, und Schollen türmt des Winters Frost. Aber unbewegten Blic…“)
- 02:01, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Die Brücke (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> (Einem Bildhauer der Zukunft) Bis an die Knie stehn im Strom die beiden Riesen Kraft und Maß: Auf ihren breiten Nacken ruht der Brücke stählernes Gebälk. {{Zeile|5}} Beine breit in Grund gestemmt, Hände auf des andern Schulter, Stirn an Stirne fest gepreßt, stehn sie da und schaun hinunter. Da flieht die Welle ruhlos hin, {{Zeile|10}} und weiße Segel ziehn einher, und dunkle Schlote wölken Rauch, und Schollen türmt des Winters Frost.…“)
- 01:49, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Goldfuchs, Schürz’ und Flasche (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Auf der Waldwies’ hausten heut sonderbare Brüder, sangen, sprangen um die Wett’ zu eines Alten Fiedel, - {{Zeile|5}} Goldfuchs, rund wie ein Bankier, Schürze, zart und weiß wie Schnee, Flasche, grau wie Asche. Sang der Goldfuchs: Alles dreht {{Zeile|10}} sich um mich früh und spät, rum didl dum, rum didl dauz, bum bum bum. {{Zeile|15}} bauz! Sang die Schürze: Alles dreht sich um mich früh und spät. {{Zeile|20}} rum didl dum. rum didl…“)
- 01:39, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Der zeitunglesende Faun/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Der zeitunglesende Faun Auf einem Eichenstrunk, die Ziegenbeine behaglich überschlagen, sitzt ein Faun und liest in einem alten Zeitungsblatt, das er im Walde irgendwo gefunden. Ein Feuilleton 'Die Presse, ihre Macht und heilige Mission' beschäftigt ihn. "Die Presse" liest er "ist das Fundament der heutigen Kultur, der stärkste Hebel geistigen Fortschritts, höherer Gesittung. Sie ist die Lehrerin, Erzieherin und Richterin der Völker! Nichts entzieht…“)
- 01:38, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Der zeitunglesende Faun (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Auf einem Eichenstrunk, die Ziegenbeine behaglich überschlagen, sitzt ein Faun und liest in einem alten Zeitungsblatt, das er im Walde irgendwo gefunden. {{Zeile|5}} Ein Feuilleton 'Die Presse, ihre Macht und heilige Mission' beschäftigt ihn. "Die Presse" liest er "ist das Fundament der heutigen Kultur, der stärkste Hebel geistigen Fortschritts, höherer Gesittung. {{Zeile|10}} Sie ist die Lehrerin, Erzieherin und Richterin der Völker! Nichts…“)
- 01:30, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Amor der Zweite/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „(Sommerabend im Park des Fürsten. Um eine Marmorbank zu Füßen der Medicëischen Venus versammelt sich eine kleine Ge- sellschaft, den Dichter in ihrer Mitte bittend, sie mit neuen Versen zu erfreuen. Er beginnt unter einigen galanten Entschuldigun- gen, während die Schönen und ihre Kavaliere sich aufund um die Bank erwartend gruppieren. Verstecktes Lachen, Flüstern und Fächerschlagen begleiten den leichten Vortrag, nach dessen Be- endigung man sich…“)
- 01:29, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Amor der Zweite (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> (Sommerabend im Park des Fürsten. Um eine Marmorbank zu Füßen der Medicëischen Venus versammelt sich eine kleine Ge- sellschaft, den Dichter in ihrer Mitte bittend, sie mit neuen Versen zu erfreuen. Er beginnt unter einigen galanten Entschuldigun- {{Zeile|5}} gen, während die Schönen und ihre Kavaliere sich aufund um die Bank erwartend gruppieren. Verstecktes Lachen, Flüstern und Fächerschlagen begleiten den leichten Vortrag, nach dessen Be…“)
- 00:50, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Das Häuschen an der Bahn/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Das Häuschen an der Bahn Steht ein Häuschen an der Bahn, hoch auf grünem Hügelplan. Tag und Nacht, in schnellem Flug braust vorüber Zug um Zug. Jedesmal bei dem Gebraus zittert leis das kleine Haus -: "Wen verläßt, wen sucht auf euer nimmermüder Lauf?" "Oh nehmt mit, oh bestellt Grüße an die weite Welt!" Rauch, Gestampf, Geröll, Geschrill... Alles wieder totenstill. Tag und Nacht dröhnt das Gleis. Einsam Häuschen zittert leis.“)
- 00:50, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Das Häuschen an der Bahn (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Steht ein Häuschen an der Bahn, hoch auf grünem Hügelplan. Tag und Nacht, in schnellem Flug braust vorüber Zug um Zug. {{Zeile|5}} Jedesmal bei dem Gebraus zittert leis das kleine Haus -: "Wen verläßt, wen sucht auf euer nimmermüder Lauf?" "Oh nehmt mit, oh bestellt {{Zeile|10}} Grüße an die weite Welt!" Rauch, Gestampf, Geröll, Geschrill... Alles wieder totenstill. Tag und Nacht dröhnt das Gleis. Einsam Häuschen zittert leis. </p…“)
- 00:41, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Kleine Geschichte/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Kleine Geschichte Litt einst ein Fähnlein große Not, halb war es gelb, halb war es rot, und wollte gern zusammen zu einer lichten Flammen. Es zog sich, wand sich, wellte sich, es knitterte, es schnellte sich, - umsonst! es mocht’ nicht glücken die Naht zu überbrücken. Da kam ein Wolkenbruch daher und wusch das Fähnlein kreuz und quer, daß Rot und Gelb, zerflossen, voll Inbrunst sich genossen. Des Fähnleins Herren freilich war des Vorgangs Fr…“)
- 00:40, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Kleine Geschichte (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Litt einst ein Fähnlein große Not, halb war es gelb, halb war es rot, und wollte gern zusammen zu einer lichten Flammen. {{Zeile|5}} Es zog sich, wand sich, wellte sich, es knitterte, es schnellte sich, - umsonst! es mocht’ nicht glücken die Naht zu überbrücken. Da kam ein Wolkenbruch daher {{Zeile|10}} und wusch das Fähnlein kreuz und quer, daß Rot und Gelb, zerflossen, voll Inbrunst sich genossen. Des Fähnleins Herren freilich war de…“)
- 00:39, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Die Flamme/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Die Flamme "So sterben zu müssen - auf einer elenden Kerze! tatenlos, ruhmlos im Atemchen eines Menschleins zu enden!... Diese Kraft, die ihr alle nicht kennt - diese grenzenlose Kraft! Ihr Nichtse!... Komm doch näher, du schlafender Kopf! Schlummer, der du ihn niederwarfst - ruf doch dein Brüderlein Tod - er soll ihn mir zuschieben - den Lockenkopfich will ihn haben - haben! Sieh, wie ich ihm entgegenhungre! Ich renke mir alle Glieder nach ihm aus...…“)
- 00:34, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Die Flamme (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> "So sterben zu müssen - auf einer elenden Kerze! tatenlos, ruhmlos im Atemchen {{Zeile|5}} eines Menschleins zu enden!... Diese Kraft, die ihr alle nicht kennt - diese grenzenlose Kraft! Ihr Nichtse!... {{Zeile|10}} Komm doch näher, du schlafender Kopf! Schlummer, der du ihn niederwarfst - ruf doch dein Brüderlein Tod - {{Zeile|15}} er soll ihn mir zuschieben - den Lockenkopfich will ihn haben - haben! Sieh, wie ich ihm entgegenhungre! {{Zeile|2…“)
- 00:25, 7. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Der Sturm/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Der Sturm "Bis an die Knöchel steh’ ich im tiefen See. Den Horizont hinab, wo mir Gebirge die grauen Rachen - entgegensperren, greif ich und ziehe aus ihren Schlünden die zähen Schleimschleier unendlicher Nebel. Und ich halte sie in die Sonne, die euch scheidet, mir noch im Mittag steht: Das glüht, das leuchtet! Das gefällt euch! Und ich schlag’ das Gewölk wie Schaum mit der flachen Hand, und wirbl' es und ball’ es und kraus’ es - und zaus…“)
- 18:09, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Der Sturm (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> "Bis an die Knöchel steh’ ich im tiefen See. Den Horizont hinab, {{Zeile|5}} wo mir Gebirge die grauen Rachen - entgegensperren, greif ich und ziehe {{Zeile|10}} aus ihren Schlünden die zähen Schleimschleier unendlicher Nebel. Und ich halte sie in die Sonne, die euch scheidet, {{Zeile|15}} mir noch im Mittag steht: Das glüht, das leuchtet! Das gefällt euch! Und ich schlag’ das Gewölk wie Schaum {{Zeile|20}} mit der flachen Hand, und wirbl…“)
- 17:54, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Erdriese/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Grab tausend Klafter hinab in den Grund, da weckt dein Scheit ein hallend Gewölb -: den Kugelkerker aus zwölffachem Erz, darin Erdriese gefangen. Hörst du ihn bei seinem Werk? Mit Fersen und Fäusten stampft und stößt er, wirft mit dem breiten Nacken sich dumpf an die Wände, scharrt mit Nägeln und Zähnen... lautlos nun, und nun brüllend wie zehntausend Stiere. Gleich einer Espe zittert der Ball... Die Meerunholde schrecken aus ihrem Spiel und s…“)
- 17:54, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Erdriese (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Grab tausend Klafter hinab in den Grund, da weckt dein Scheit ein hallend Gewölb -: den Kugelkerker {{Zeile|5}} aus zwölffachem Erz, darin Erdriese gefangen. Hörst du ihn bei seinem Werk? {{Zeile|10}} Mit Fersen und Fäusten stampft und stößt er, wirft mit dem breiten Nacken sich dumpf an die Wände, scharrt mit Nägeln und Zähnen... {{Zeile|15}} lautlos nun, und nun brüllend wie zehntausend Stiere. Gleich einer Espe zittert der Ball... {{…“)
- 17:44, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Meeresbrandung/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „"Warrrrrrrte nur.... wie viel schon riß ich ab von dir seit den Äonen unsres Kampfs - warrrrrrrte nur.... wie viele stolze Festen wird mein Arm noch in die Tiefe ziehn - warrrrrrrte nur..... zurück und vor, zurück und vor - und immer vor mehr denn zurück - warrrrrrrte nur........ und heute mild und morgen wild - doch nimmer schwach und immer wach - warrrrrrrte nur..... umsonst dein Dämmen, Rammen, Baun, dein Wehr zerfällt, ich habe Zeit - warrrrrrr…“)
- 17:44, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Meeresbrandung (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> »Warrrrrrrte nur.... wie viel schon riß ich ab von dir seit den Äonen unsres Kampfs - warrrrrrrte nur.... {{Zeile|5}} wie viele stolze Festen wird mein Arm noch in die Tiefe ziehn - warrrrrrrte nur..... zurück und vor, zurück und vor - und immer vor mehr denn zurück - {{Zeile|10}} warrrrrrrte nur........ und heute mild und morgen wild - doch nimmer schwach und immer wach - warrrrrrrte nur..... umsonst dein Dämmen, Rammen, Baun, {{Zeile|15}}…“)
- 17:37, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und ich setzte meine Schritte oT/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Und ich setzte meine Schritte weiter fast so ungewiß wie der Betrunkne, der im Morgengrauen mir entgegen kam -: Nun tappte er zur Seit’, nun rückwärts, schoß vornüberfallend vorwärts, rannte wider die Laterne, griff ins Leere, schwankte, rollte in den Kot der Gosse... Selber wirbelte mir Wust im Haupte... Särge, drängten sich die Häuser; Grüfte hallten, wo ich schritt; von Moder, Fäulnis schnob die Luft; Gewölke Bluts und Tränen dampften, d…“)
- 17:36, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und ich setzte meine Schritte oT (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Und ich setzte meine Schritte weiter fast so ungewiß wie der Betrunkne, der im Morgengrauen mir entgegen kam -: Nun tappte er zur Seit’, nun rückwärts, {{Zeile|5}} schoß vornüberfallend vorwärts, rannte wider die Laterne, griff ins Leere, schwankte, rollte in den Kot der Gosse... Selber wirbelte mir Wust im Haupte... Särge, drängten sich die Häuser; Grüfte hallten, wo ich schritt; von Moder, Fäulnis {{Zeile|10}} schnob die Luft; Gewöl…“)
- 17:31, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und ich wanderte mechanisch oT/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Und ich wanderte mechanisch weiter. Hinter einer hohen Gartenmauer hob aus Bäumen sich ein altes Kloster, dessen eisenstabverkreuzte Scheiben wirren Lärms zuweilen dumpf erklirrten. Plötzlich ward ein Fenster aufgerissen, und ein Mensch im Hemde überschrie sich in den leeren Park hinunter: "Rechts schwenkt! Laufschritt! Marsch marsch! Das Gewehr zum Sturm rechts! Ha-alt! Nieder! Fertig! Feuer! Feuer! Feu-" Jäh brach es ab, zu schlug das Fenster. Fern…“)
- 17:31, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und ich wanderte mechanisch oT (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Und ich wanderte mechanisch weiter. Hinter einer hohen Gartenmauer hob aus Bäumen sich ein altes Kloster, dessen eisenstabverkreuzte Scheiben {{Zeile|5}} wirren Lärms zuweilen dumpf erklirrten. Plötzlich ward ein Fenster aufgerissen, und ein Mensch im Hemde überschrie sich in den leeren Park hinunter: "Rechts schwenkt! Laufschritt! Marsch marsch! Das Gewehr zum Sturm rechts! {{Zeile|10}} Ha-alt! Nieder! Fertig! Feuer! Feuer! Feu-" Jäh brach es…“)
- 14:45, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und ich floh die trübe Gasse oT/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Und ich floh die trübe Gasse weiter. Gebt euch nicht so stolz, ihr roten Mauern, oder prahlt mit freudigeren Gästen! Niemand weiß es, wer sie sind, sie selber lächeln seltsam, fragst du, wie sie heißen. Sind an Tafeln zwar geladen worden, drauf zu lesen, wo man sie getroffen -: Den in einem Wehr beim Fest der Fische; die in einem Hag voll Heckenrosen; den auf blanken Gleises kaltem Kissen; den in einer Herberg fremdem Zimmer.…“)
- 14:44, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und ich floh die trübe Gasse oT (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Und ich floh die trübe Gasse weiter. Gebt euch nicht so stolz, ihr roten Mauern, oder prahlt mit freudigeren Gästen! Niemand weiß es, wer sie sind, sie selber {{Zeile|5}} lächeln seltsam, fragst du, wie sie heißen. Sind an Tafeln zwar geladen worden, drauf zu lesen, wo man sie getroffen -: Den in einem Wehr beim Fest der Fische; die in einem Hag voll Heckenrosen; {{Zeile|10}} den auf blanken Gleises kaltem Kissen; den in…“)
- 01:03, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und mich zog die lange Gasse oT/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Und mich zog die lange Gasse weiter. Endlosen Fensterreihn entscholl es, mir nur hörbar, dumpf und unablässig, wie von Stöhnen. Weinen, Weherufen. Sieche, Krüppel. Giftige, Zersetzte nährten dort des Lebens arme Flämmchen, hofften, rafften sich von Tag zu Tage, bis des Todes Weisheit endlich siegte. Wie sie so in weißen Kissen wachten... Opfer ihrer Herkunft, ihres Standes, ihrer Gierden, ihrer Dienst’ und Taten, ihrer Mitwelt, die sie stieß und…“)
- 01:02, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und mich zog die lange Gasse oT (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Und mich zog die lange Gasse weiter. Endlosen Fensterreihn entscholl es, mir nur hörbar, dumpf und unablässig, wie von Stöhnen. Weinen, Weherufen. Sieche, Krüppel. Giftige, Zersetzte {{Zeile|5}} nährten dort des Lebens arme Flämmchen, hofften, rafften sich von Tag zu Tage, bis des Todes Weisheit endlich siegte. Wie sie so in weißen Kissen wachten... Opfer ihrer Herkunft, ihres Standes, {{Zeile|10}} ihrer Gierden, ihrer Dienst’ und Taten, i…“)
- 00:33, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und ich ging die lange Gasse oT/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Und ich ging die lange Gasse weiter. Hinter fensterlosen Mauern sah ich neue Frücht ’ und Opfer der Gesellschaft. Der zerschlug sich den geschornen Schädel ... Der verstierte sich hinauf zur Luke ... Der durchtappte rastlos seine Zelle... Augen brannten; Lippen fluchten flüsternd; Fäuste krampften sich; Gehänge klirrten; mancher wälzte sich in lauten Träumen: doch die meisten schliefen tief wie Tote. Frech vertiert, verduldet, unterwürfig, gramz…“)
- 00:33, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und ich ging die lange Gasse oT (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Und ich ging die lange Gasse weiter. Hinter fensterlosen Mauern sah ich neue Frücht ’ und Opfer der Gesellschaft. Der zerschlug sich den geschornen Schädel ... {{Zeile|5}} Der verstierte sich hinauf zur Luke ... Der durchtappte rastlos seine Zelle... Augen brannten; Lippen fluchten flüsternd; Fäuste krampften sich; Gehänge klirrten; mancher wälzte sich in lauten Träumen: {{Zeile|10}} doch die meisten schliefen tief wie Tote. Frech vertiert…“)
- 00:07, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und ich sah, erstarrt oT/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Und ich sah, erstarrt, durch eine Hauswand … Eines Kaufherrn Schlafgemach beschlichen zwei geschwärzte Burschen. Auf den Schläfer warf der eine sich, der andre feilte an dem Schrank. Dem Ächzen seiner Säge mischten grausig sich erstickte Laute. Gold, Papiere, Ringe rissen gierig ihre Finger aus den Fächern … Leise rief es durch die Tür: Die Wache warnte. Hastig raffte jeder noch das Nächste, wusch sich flüchtig die befleckten Hände – Dringe…“)
- 00:05, 6. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Und ich sah, erstarrt oT (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Und ich sah, erstarrt, durch eine Hauswand … Eines Kaufherrn Schlafgemach beschlichen zwei geschwärzte Burschen. Auf den Schläfer warf der eine sich, der andre feilte {{Zeile|5}} an dem Schrank. Dem Ächzen seiner Säge mischten grausig sich erstickte Laute. Gold, Papiere, Ringe rissen gierig ihre Finger aus den Fächern … Leise rief es durch die Tür: Die Wache warnte. {{Zeile|10}} Hastig raffte jeder noch das Nächste, wusch sich flüchtig…“)
- 23:51, 5. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Eine lange Gasse war mein Nachtweg oT/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Eine lange Gasse war mein Nachtweg. Vor mir schalt ein Kerl mit seiner Dirne, hohl zerbrach der Hall am Wall der Wände. Nun ein kurzer Kampf - und gellend schreiend floh das Weib den Weg an mir vorüber. Aus dem Dämmer tauchten, wie dem Boden jäh entwachsen, drohende Gestalten, Pfiffe schrillten, schwere Tritte trabten, Flüche zischten: Fort! die Polizisten! Und im Nu von Nacht verschlungen alles. Wimmern noch... Geworfne Türen... Stille... Ausgestor…“)
- 23:49, 5. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Eine lange Gasse war mein Nachtweg oT (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Eine lange Gasse war mein Nachtweg. Vor mir schalt ein Kerl mit seiner Dirne, hohl zerbrach der Hall am Wall der Wände. Nun ein kurzer Kampf - und gellend schreiend {{Zeile|5}} floh das Weib den Weg an mir vorüber. Aus dem Dämmer tauchten, wie dem Boden jäh entwachsen, drohende Gestalten, Pfiffe schrillten, schwere Tritte trabten, Flüche zischten: Fort! die Polizisten! {{Zeile|10}} Und im Nu von Nacht verschlungen alles. Wimmern noch... Geworf…“)
- 01:52, 1. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Im Fieber/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Ich lag in Fieberphantasien... Aus allen Ecken wuchs es her... Wohin ich sah, ich sah nur Ihn, wohin ich tastete, war Er... Die Tücher, die Tapeten liehn ihm ihrer Muster Fratzenmeer... Und schloß ich fest die Lider, schien sein Aug’ in meines weit und leer. Ein Opfer wilder Bilderreihn entschlief ich endlich. Mich umspann, mich sporne rittlings sein Gebein durch Felsenwüsten glutwindan... Verzehrend fraß sein Frost sich ein, indes mich Blutschwei…“)
- 01:47, 1. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Im Fieber (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Ich lag in Fieberphantasien... Aus allen Ecken wuchs es her... Wohin ich sah, ich sah nur Ihn, wohin ich tastete, war Er... 5 Die Tücher, die Tapeten liehn ihm ihrer Muster Fratzenmeer... Und schloß ich fest die Lider, schien sein Aug’ in meines weit und leer. Ein Opfer wilder Bilderreihn 10 entschlief ich endlich. Mich umspann, mich sporne rittlings sein Gebein durch Felsenwüsten glutwindan... Verzehrend fraß sein Frost sich ein, indes mich…“)
- 01:42, 1. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Am Moor/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Am Moor Flackernd lösen sich vom Sumpf ungewisse Schemen... Nach der alten Weide Stumpf sieh den Weg sie nehmen. Auf dem Stumpfe sitzt der Tod: Dumpfe Fiedel lockt und droht mit verworrnen Themen. Huschend schlingt der wirre Kreis sich um Tod und Weide... Um die Flämmchen schimmert’s weiß wie von feinster Seide. Knaben, Mädchen, Männer, Fraun glaubst wie Schatten du zu schaun tief im Totenkleide. Und ein Seufzen hebt sich her, düster dich zu ba…“)
- 01:39, 1. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Am Moor (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Flackernd lösen sich vom Sumpf ungewisse Schemen... Nach der alten Weide Stumpf sieh den Weg sie nehmen. {{Zeile|5}} Auf dem Stumpfe sitzt der Tod: Dumpfe Fiedel lockt und droht mit verworrnen Themen. Huschend schlingt der wirre Kreis sich um Tod und Weide... {{Zeile|10}} Um die Flämmchen schimmert’s weiß wie von feinster Seide. Knaben, Mädchen, Männer, Fraun glaubst wie Schatten du zu schaun tief im Totenkleide. {{Zeile|15}} Und ein Seufz…“)
- 01:37, 1. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Die Gedächtnistafel/Volltext (Die Seite wurde neu angelegt: „Die Gedächtnistafel "Der dort unten ruht jetzund, sein Schatten stieß ihn in den Grund. Am steilen Fels den schmalen Gang klomm verwegen er entlang. Scharf lag auf ihm das Mittagslicht, der Schweiß rann ihm übers Gesicht. Da blieb er, sich zu trocknen, stehn - muß dabei seinen Schatten sehn. Und wie er ihn sieht, reckt sich der von der Wand gegen ihn her. Den Wandrer fasset bittre Not, er fühlet, neben ihm steht der Tod und drängt ihn in das tiefe…“)
- 01:36, 1. Feb. 2026 UweS Diskussion Beiträge erstellte die Seite Die Gedächtnistafel (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> "Der dort unten ruht jetzund, sein Schatten stieß ihn in den Grund. Am steilen Fels den schmalen Gang klomm verwegen er entlang. {{Zeile|5}} Scharf lag auf ihm das Mittagslicht, der Schweiß rann ihm übers Gesicht. Da blieb er, sich zu trocknen, stehn - muß dabei seinen Schatten sehn. Und wie er ihn sieht, reckt sich der {{Zeile|10}} von der Wand gegen ihn her. Den Wandrer fasset bittre Not, er fühlet, neben ihm steht der Tod und drängt ihn in…“)