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10. April 2026

  • 22:5022:50, 10. Apr. 2026 Odi profanum... (Versionen | bearbeiten) [1.637 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Flieh um so tiefer in dich selbst zurück, als du dich keinem recht enträtseln kannst... Verhäng die Fenster deiner Seele mit dichtgeknüpften Alltagsphrasen! {{Zeile|5}} Mit dummem Lächeln stehn sie um dich her und rühren hier und tasten dort dich an - Gib acht! Bedroht sind deine Schätze von tempelschänderischen Fingern. Verbirg dich im Gewölb des Frühgewölks {{Zeile|10}} und in des Abends langem Schattenwurf, am liebsten aber in der N…“)
  • 22:4422:44, 10. Apr. 2026 An Friedrich Nietzsche/Volltext (Versionen | bearbeiten) [482 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „An Friedrich Nietzsche Die Park-Kapelle spielte "Lohengrin". Da löste sich mein Blut zu jähem Gang, daß heiß und weh das Herz mir überschwoll. Auch Du hast jene Töne ja geliebt und einst voll tiefen Dursts in dich getrunken, auch Du an ihnen zitternd dich berauscht, wie ich mich heute zitternd dran berausche. O Du!... Und unter Tausenden, die stumpf ihr kaltes Ich behaglich wiederkäuten, hab ich, mit starren, unerschloßnen Mienen, in innern Trän…“)
  • 22:4322:43, 10. Apr. 2026 An Friedrich Nietzsche (Versionen | bearbeiten) [1.416 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Die Park-Kapelle spielte "Lohengrin". Da löste sich mein Blut zu jähem Gang, daß heiß und weh das Herz mir überschwoll. Auch Du hast jene Töne ja geliebt {{Zeile|5}} und einst voll tiefen Dursts in dich getrunken, auch Du an ihnen zitternd dich berauscht, wie ich mich heute zitternd dran berausche. O Du!... Und unter Tausenden, die stumpf {{Zeile|10}} ihr kaltes Ich behaglich wiederkäuten, hab ich, mit starren, unerschloßnen Mienen, in…“)
  • 22:3722:37, 10. Apr. 2026 Im Eilzug/Volltext (Versionen | bearbeiten) [493 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Im Eilzug Über der Erde erhabene Rundung, hart dem Tag auf fliehender Ferse, rollende Räder rauscht mit mir! Vom Horizonte schürzen Gewölke sich nächtlich herauf und schwärzen seltsam ein formlos Gesicht in den stahlhellen Himmel. Ein breiter Stierkopf, träg und tückisch, wächst und schwillt es über die Welt... dehnt und verzerrt sich... verschwimmt in Nacht... Rollet, raset den Rücken der Erde, Räder, empor! Des Tages Gewandsaum möcht ic…“)
  • 22:3722:37, 10. Apr. 2026 Im Eilzug (Versionen | bearbeiten) [1.392 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Über der Erde erhabene Rundung, hart dem Tag auf fliehender Ferse, {{Zeile|5}} rollende Räder rauscht mit mir! Vom Horizonte schürzen Gewölke sich nächtlich herauf {{Zeile|10}} und schwärzen seltsam ein formlos Gesicht in den stahlhellen Himmel. Ein breiter Stierkopf, träg und tückisch, {{Zeile|15}} wächst und schwillt es über die Welt... dehnt und verzerrt sich... verschwimmt in Nacht... Rollet, raset {{Zeile|20}} den Rücken der Erde…“)
  • 11:4511:45, 10. Apr. 2026 Der Spieler/Volltext (Versionen | bearbeiten) [561 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Der Spieler Zu jeglichem Ding will ich also sprechen: "Sei mein Würfel! Im Becher der Phantasie will ich den höchsten Wurf mit dir wagen! Mit jedem Großen, der aus dem Schoß der rollenden Erde stieg, will um den Kranz ich mit dir werfen!" Allzu zaghaft spielte bisher der Mensch, brach nieder zu oft unter der Würfel Last, - starke Sehnen spür ich frohlockend -: Wieviel Augen habt ihr, Dinge? Trotzt - ihr - mir? - Einmal naht es euch doch, daß ih…“)
  • 11:4511:45, 10. Apr. 2026 Der Spieler (Versionen | bearbeiten) [1.489 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Zu jeglichem Ding will ich also sprechen: "Sei mein Würfel! Im Becher der Phantasie {{Zeile|5}} will ich den höchsten Wurf mit dir wagen! Mit jedem Großen, der aus dem Schoß der rollenden Erde stieg, {{Zeile|10}} will um den Kranz ich mit dir werfen!" Allzu zaghaft spielte bisher der Mensch, brach nieder zu oft {{Zeile|15}} unter der Würfel Last, - starke Sehnen spür ich frohlockend -: Wieviel Augen habt ihr, Dinge? {{Zeile|20}} Trotzt - i…“)
  • 11:3811:38, 10. Apr. 2026 Wenn du nur wolltest/Volltext (Versionen | bearbeiten) [574 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Wenn du nur wolltest Ich bin eine Harfe mit goldenen Saiten, auf einsamem Gipfel über die Fluren erhöht. Du laß die Finger leise und sanft darüber gleiten, und Melodien werden aufraunen und aufrauschen, wie nie noch Menschen hörten; das wird ein heilig Klingen über den Landen sein... Ich bin eine Harfe mit goldenen Saiten, auf einsamem Gipfel über die Fluren erhöht - und harre Deiner, oh Priesterin! daß meine Geheimnisse aus mir brechen und me…“)
  • 11:3711:37, 10. Apr. 2026 Wenn du nur wolltest (Versionen | bearbeiten) [1.675 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Ich bin eine Harfe mit goldenen Saiten, auf einsamem Gipfel über die Fluren {{Zeile|5}} erhöht. Du laß die Finger leise und sanft darüber gleiten, und Melodien werden aufraunen {{Zeile|10}} und aufrauschen, wie nie noch Menschen hörten; das wird ein heilig Klingen über den Landen sein... Ich bin eine Harfe {{Zeile|15}} mit goldenen Saiten, auf einsamem Gipfel über die Fluren erhöht - und harre Deiner, {{Zeile|20}} oh Priesterin! daß mein…“)
  • 01:0101:01, 10. Apr. 2026 Max Reger (Versionen | bearbeiten) [75 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Reger Reger, Max“)
  • 00:5900:59, 10. Apr. 2026 Hymnus des Hasses/Rezeptionen künstlerisch (Versionen | bearbeiten) [34 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „== Vertont von: == * Max Reger“)
  • 00:5800:58, 10. Apr. 2026 Hymnus des Hasses/Volltext (Versionen | bearbeiten) [633 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Hymnus des Hasses Heil dir, der du hassen kannst, dem im reichen Mark tötende Flamme schläft, den es lüsten kann, als ein großer Blitz ins feige Antlitz der Welt zu verglühn, grabend dein stolzes Mal in der Menschheit Stirn! Heil dir, dem erhabenen Zorns schmerzendes Feu’r enge Adern zerreißt, daß, den Überström deines Bluts in gewölbten Händen, du um dich spähst, daß Todestaufe deine Feinde von dir empfingen! Heil dir, der du den träge…“)
  • 00:5800:58, 10. Apr. 2026 Hymnus des Hasses (Versionen | bearbeiten) [1.616 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Heil dir, der du hassen kannst, dem im reichen Mark tötende Flamme schläft, {{Zeile|5}} den es lüsten kann, als {{Gesperrt|ein}} großer Blitz ins feige Antlitz der Welt zu verglühn, grabend dein stolzes Mal {{Zeile|10}} in der Menschheit Stirn! Heil dir, dem erhabenen Zorns schmerzendes Feu’r enge Adern zerreißt, {{Zeile|15}} daß, den Überström deines Bluts in gewölbten Händen, du um dich spähst, daß Todestaufe deine Feinde {{Zeile|…“)
  • 00:4700:47, 10. Apr. 2026 Prometheus/Volltext (Versionen | bearbeiten) [509 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Prometheus Dein Leben setz an dein Werk! Deine Liebe zerbrich! Auf einsame Berge flüchte verfehmt empor! Fittichfinster fällt auf dich der Geier Wahnsinn... Zuckend läßt du dich zerfleischen... Über ihn fort mit sterbenden Blicken bohrst du dich noch in ewige Nächte... Dunkel, dampfend, tropft es den Abgrund hinab... Wer achtet dein? Wer hebt unten demantene Schalen?... Aber zwei Wanderer hör ich über dich reden -: "Ein kranker Geist!" "Ein krank…“)
  • 00:4400:44, 10. Apr. 2026 Prometheus (Versionen | bearbeiten) [1.448 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Dein Leben setz an dein Werk! Deine Liebe zerbrich! Auf einsame Berge flüchte verfehmt empor! {{Zeile|5}} Fittichfinster fällt auf dich der Geier Wahnsinn... Zuckend läßt du dich zerfleischen... {{Zeile|10}} Über ihn fort mit sterbenden Blicken bohrst du dich noch in ewige Nächte... Dunkel, {{Zeile|15}} dampfend, tropft es den Abgrund hinab... Wer achtet {{Zeile|20}} dein? Wer hebt unten demantene Schalen?... Aber zwei Wanderer {{Zeile|25}} h…“)
  • 00:2700:27, 10. Apr. 2026 Casta regina!/Volltext (Versionen | bearbeiten) [811 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Wie oft zerriß ich der Leidenschaft schwüles Rosengerank um Deinetwillen, reines Weib, und sang Dir, zartesten Glückes voll, Anbetung und Liebe! Dich, die, keusch in innerster Brust, ihrem Herren sich wahrt, grüßt, Ehre bietend, mein Herz und fleht aus der Sonne der Zukunft den güldensten Strahl Deiner Stirn. Süß ist das Spiel der Liebe, und die Rosen der Wollust duften heiß - purpurne Lieder blühn ihr aus meiner Harfe - doch mit dem würdigst…“) ursprünglich erstellt als „Casta regina/Volltext“
  • 00:2600:26, 10. Apr. 2026 Casta regina! (Versionen | bearbeiten) [1.867 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Wie oft zerriß ich der Leidenschaft schwüles Rosengerank um Deinetwillen, {{Zeile|5}} {{Gesperrt|reines}} Weib, und sang Dir, zartesten Glückes voll, Anbetung und Liebe! Dich, die, keusch in innerster Brust, {{Zeile|10}} ihrem Herren sich wahrt, grüßt, Ehre bietend, mein Herz und fleht aus der Sonne der Zukunft den güldensten Strahl Deiner Stirn. {{Zeile|15}} Süß ist das Spiel der Liebe, und die Rosen der Wollust duften heiß - purpurne L…“) ursprünglich erstellt als „Casta regina“
  • 00:1400:14, 10. Apr. 2026 Wir sind zwei Rosen oT/Volltext (Versionen | bearbeiten) [310 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Wir sind zwei Rosen, darüber der Sturm fuhr und sie abriß. Gemeinsam wirbeln sie nun den Weg entlang, und ihre Blätter wehn durcheinander. Heimatlose, tanzen und fliehn sie, nur für einander duftend und leuchtend, den Weg der Liebe-: Bis sie am Abend der große Feger lächelnd auf seine Schaufel nimmt.“)
  • 00:1300:13, 10. Apr. 2026 Wir sind zwei Rosen oT (Versionen | bearbeiten) [1.192 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Wir sind zwei Rosen, darüber der Sturm fuhr und sie abriß. Gemeinsam {{Zeile|5}} wirbeln sie nun den Weg entlang, und ihre Blätter wehn durcheinander. Heimatlose, {{Zeile|10}} tanzen und fliehn sie, nur für einander duftend und leuchtend, den Weg der Liebe-: Bis sie am Abend {{Zeile|15}} der große Feger lächelnd auf seine Schaufel nimmt. </poem> {{ÜbersichtLYR|Ich und die Welt}} <templatestyles src="Vorlage:InformationLYR/styles.css" /…“)
  • 00:0300:03, 10. Apr. 2026 Ich stand, ein Berg oT/Volltext (Versionen | bearbeiten) [291 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Ich stand, ein Berg, still und einsam. Da kamst du und zerschmolzest das Erz meiner Adern! Nun bricht es vulkanisch heraus, ein Schrecken dem Wandrer, ein Schrecken mir selber. Verdorrt steht mein blühender Schmuck, stumm meiner Quellen Gespräch, und langsam verrinnt mein Blut um dich...“)
  • 00:0200:02, 10. Apr. 2026 Ich stand, ein Berg oT (Versionen | bearbeiten) [1.198 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Ich stand, ein Berg, still und einsam. Da kamst du und zerschmolzest {{Zeile|5}} das Erz meiner Adern! Nun bricht es vulkanisch heraus, ein Schrecken dem Wandrer, ein Schrecken mir selber. Verdorrt steht {{Zeile|10}} mein blühender Schmuck, stumm meiner Quellen Gespräch, und langsam verrinnt {{Zeile|15}} mein Blut um dich... </poem> {{ÜbersichtLYR|Ich und die Welt}} <templatestyles src="Vorlage:InformationLYR/styles.css" /> {{InformationLYR…“)

9. April 2026

  • 23:5123:51, 9. Apr. 2026 So möcht ich sterben.../Rezeptionen künstlerisch (Versionen | bearbeiten) [36 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „== Vertont von: == * Robert Kahn“)
  • 23:5023:50, 9. Apr. 2026 So möcht ich sterben.../Volltext (Versionen | bearbeiten) [384 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „So möcht ich sterben... So möcht ich sterben, wie ich jetzt mein Boot aus sonnenbunten Fluten heimwärts treibe. Noch glüht die Luft, noch liegt ein gütig Gold auf mir und allem um mich her gebreitet. Bereit und heiter tu ich Schlag auf Schlag dem Schattensaum der stillen Ufer zu... So möcht ich sterben, Sonnengold im Haar! Der Kiel knirscht auf- und mich umarmt die Nacht.“)
  • 23:4923:49, 9. Apr. 2026 So möcht ich sterben... (Versionen | bearbeiten) [1.272 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> So möcht ich sterben, wie ich jetzt mein Boot aus sonnenbunten Fluten heimwärts treibe. Noch glüht die Luft, noch liegt ein gütig Gold auf mir und allem um mich her gebreitet. {{Zeile|5}} Bereit und heiter tu ich Schlag auf Schlag dem Schattensaum der stillen Ufer zu... So möcht ich sterben, Sonnengold im Haar! Der Kiel knirscht auf- und mich umarmt die Nacht. </poem> {{ÜbersichtLYR|Ich und die Welt}} <templatestyles src="Vorlage:Inform…“)
  • 23:4123:41, 9. Apr. 2026 Abend am See/Volltext (Versionen | bearbeiten) [264 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Auf die düstern Kiefernhügel legt sich kupfern letzte Sonne... Sanft wie über weichen Sammet schmeicheln Winde drüber hin... Eine kurze Spanne weilt sie goldbraun auf den stillen Wäldern, bis ihr milder, süßer Schimmer plötzlich, wie ein Lächeln, stirbt.“)
  • 23:4023:40, 9. Apr. 2026 Abend am See (Versionen | bearbeiten) [1.181 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Auf die düstern Kiefernhügel legt sich kupfern letzte Sonne... Sanft wie über weichen Sammet schmeicheln Winde drüber hin... {{Zeile|5}} Eine kurze Spanne weilt sie goldbraun auf den stillen Wäldern, bis ihr milder, süßer Schimmer plötzlich, wie ein Lächeln, stirbt. </poem> {{ÜbersichtLYR|Ich und die Welt}} <templatestyles src="Vorlage:InformationLYR/styles.css" /> {{InformationLYR | Werkgruppe = Lyrik | Werkbereich = Ich und die Welt…“)
  • 23:2423:24, 9. Apr. 2026 Frühlingsregen/Volltext (Versionen | bearbeiten) [402 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Frühlingsregen Regne, regne, Frühlingsregen, weine durch die stille Nacht! Schlummer liegt auf allen Wegen, nur dein treuer Dichter wacht... lauscht dem leisen, warmen Rinnen aus dem dunklen Himmelsdom, und es löst in ihm tiefinnen selber sich ein heißer Strom, läßt sich halten nicht und hegen, quillt heraus in sanfter Macht... Ahndevoll auf stillen Wegen geht der Frühling durch die Nacht.“)
  • 23:2223:22, 9. Apr. 2026 Frühlingsregen (Versionen | bearbeiten) [1.461 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Regne, regne, Frühlingsregen, weine durch die stille Nacht! Schlummer liegt auf allen Wegen, nur dein treuer Dichter wacht... {{Zeile|5}} lauscht dem leisen, warmen Rinnen aus dem dunklen Himmelsdom, und es löst in ihm tiefinnen selber sich ein heißer Strom, läßt sich halten nicht und hegen, {{Zeile|10}} quillt heraus in sanfter Macht... Ahndevoll auf stillen Wegen geht der Frühling durch die Nacht. </poem> {{ÜbersichtLYR|Ich und die Wel…“)

8. April 2026

  • 23:5623:56, 8. Apr. 2026 Ein Sklave/Volltext (Versionen | bearbeiten) [752 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Ein Sklave (Louvre) Du bist der Schmerz, der fremde Augen meidet, der, übertief, die eignen Augen schließt. du bist der Schmerz, der ohne Tränen leidet, weil sich ihr Strom nach innen stumm ergießt. Ein ratlos Fliehn todwilder Wehgedanken tobt hinter deiner Lider schlaffem Fall... Sie brechen aus... Zurück in ihre Schranken peitscht sie Vernunft mit spitzem Geißelknall. Nun stehn sie eng, wie angstgedrängte Pferde, tiefköpfig, zitternd, blutig,…“)
  • 23:5023:50, 8. Apr. 2026 Ein Sklave (Versionen | bearbeiten) [1.769 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> (Louvre) Du bist der Schmerz, der fremde Augen meidet, der, übertief, die eignen Augen schließt. {{Zeile|5}} du bist der Schmerz, der ohne Tränen leidet, weil sich ihr Strom nach innen stumm ergießt. Ein ratlos Fliehn {{Zeile|10}} todwilder Wehgedanken tobt hinter deiner Lider schlaffem Fall... Sie brechen aus... Zurück in ihre Schranken {{Zeile|15}} peitscht sie Vernunft mit spitzem Geißelknall. Nun stehn sie eng, wie angstgedrängte Pferde…“)

7. April 2026

  • 22:4622:46, 7. Apr. 2026 Der Abend/Volltext (Versionen | bearbeiten) [1.502 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Der Abend (Grabmal des Lorenzo v. Μ.) Sah ich dich nicht schon einmal, lichtloser Sinnierer?... Sah ich dich nicht schon viel vielemal?... Wenn ich des Tages Straße hinabgegangen und im Dämmer, trauriger Träume schwer, saß und hinaussann in Blut und Schatten und in die brechenden Blicke erstarrenden Lebens... Lagst du da nicht am Wegrand, den Rücken am letzten Meilenstein, schwer-lässig den Leib ellbogengestützt, aus überernsten, verschatteten…“)
  • 22:4522:45, 7. Apr. 2026 Der Abend (Versionen | bearbeiten) [2.672 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> (Grabmal des Lorenzo v. Μ.) Sah ich dich nicht schon einmal, lichtloser Sinnierer?... Sah ich dich nicht schon viel vielemal?... {{Zeile|5}} Wenn ich des Tages Straße hinabgegangen und im Dämmer, trauriger Träume schwer, saß und hinaussann {{Zeile|10}} in Blut und Schatten und in die brechenden Blicke erstarrenden Lebens... Lagst du da nicht am Wegrand, {{Zeile|15}} den Rücken am letzten Meilenstein, schwer-lässig den Leib ellbogengestützt…“)
  • 20:1320:13, 7. Apr. 2026 Das Auge Gottes (Versionen | bearbeiten) [1.523 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Einst träumte mir das Auge Gottes, und Grausen überfiel mich. Entschürzt, entzaubert lag die Welt vor ihm, entwirrt, entblößt, bis in den letzten Winkel {{Zeile|5}} entheimlicht, nüchtern, reiz- und rätsellos. Nichts {{Gesperrt|log}} ihm mehr. Der ahnungsvolle Rauch, den wir in Qual und Wonne Leben nennen, zerflatterte vor ihm, ward kalte Klarheit, {{Zeile|10}} Durchsichtigkeit, notwendige Verknüpfung. Die Blitz’ und Donner der Gefühl’…“)
  • 20:0920:09, 7. Apr. 2026 Der Wissende/Volltext (Versionen | bearbeiten) [505 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Der Wissende Wer einmal frei vom großen Wahn ins leere Aug der Sphinx geblickt, vergißt den Ernst des Irdischen aus Überernst und lächelt nur. Ein Spiel bedünkt ihn nun die Welt, ein Spiel er selbst und all sein Tun. Wohl läßt er’s nicht und spielt es fort und treibt es zart und klug und kühn - doch lüftet ihr die Maske ihm: er blickt euch an und lächelt nur. Wer einmal frei vom großen Wahn ins leere Aug der Sphinx geblickt, verachtet stumm…“)
  • 20:0820:08, 7. Apr. 2026 Der Wissende (Versionen | bearbeiten) [1.523 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Wer einmal frei vom großen Wahn ins leere Aug der Sphinx geblickt, {{Zeile|5}} vergißt den Ernst des Irdischen aus Überernst und lächelt nur. Ein Spiel bedünkt {{Zeile|10}} ihn nun die Welt, ein Spiel er selbst und all sein Tun. Wohl läßt er’s nicht und spielt es fort {{Zeile|15}} und treibt es zart und klug und kühn - doch lüftet ihr die Maske ihm: er blickt euch an {{Zeile|20}} und lächelt nur. Wer einmal frei vom großen Wahn ins lee…“)
  • 20:0120:01, 7. Apr. 2026 Der Blick/Volltext (Versionen | bearbeiten) [400 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Der Blick Mir gegenüber, dicht unterm Dach, sitzt ein Weib am geduckten Fenster und näht. Früh in das steigende Licht, spät in die fallende Nacht. Manchmal blickt es vom Schoße auf und verloren hinaus auf die Dächer - die Wolken - die Ewigkeit. Ich kann sein Auge nicht sehn, aber ich fühle den Blick - ich blicke ihn mit, den zehrenden Blick auf die Dächer - die Wolken - die Ewigkeit...“)
  • 20:0020:00, 7. Apr. 2026 Der Blick (Versionen | bearbeiten) [1.373 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Mir gegenüber, dicht unterm Dach, sitzt ein Weib am geduckten Fenster {{Zeile|5}} und näht. Früh in das steigende Licht, spät in die fallende Nacht. {{Zeile|10}} Manchmal blickt es vom Schoße auf und verloren hinaus auf die Dächer - die Wolken - {{Zeile|15}} die Ewigkeit. Ich kann sein Auge nicht sehn, aber ich fühle den Blick - ich blicke ihn mit, {{Zeile|20}} den zehrenden Blick auf die Dächer - die Wolken - die Ewigkeit... </poem> {…“)
  • 19:3619:36, 7. Apr. 2026 Der einsame Christus/Volltext (Versionen | bearbeiten) [559 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Der einsame Christus Wachet und betet mit mir! Meine Seele ist traurig bis an den Tod. Wachet und betet! mit mir! Eure Augen sind voll Schlafes, - könnt ihr nicht wachen? Ich gehe, euch mein Letztes zu geben - und ihr schlaft... Einsam stehe ich unter Schlafenden, einsam vollbring ich das Werk meiner schwersten Stunde. Wachet und betet mit mir! Könnt ihr nicht wachen? Ihr alle seid in mir, aber in wem bin ich? Was wißt ihr von meiner Liebe, was wißt…“)
  • 19:3619:36, 7. Apr. 2026 Der einsame Christus (Versionen | bearbeiten) [1.553 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Wachet und betet mit mir! Meine Seele ist traurig bis an den Tod. Wachet und betet! {{Zeile|5}} {{Gesperrt|mit}} mir! Eure Augen sind voll Schlafes, - könnt ihr nicht wachen? Ich gehe, {{Zeile|10}} euch mein Letztes zu geben - und ihr schlaft... Einsam stehe ich unter Schlafenden, einsam vollbring ich {{Zeile|15}} das Werk meiner schwersten Stunde. Wachet und betet mit mir! {{Gesperrt|Könnt}} ihr nicht wachen? Ihr alle seid in mir, aber in wem bi…“)
  • 19:2019:20, 7. Apr. 2026 Vaterländische Ode/Volltext (Versionen | bearbeiten) [670 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Vaterländische Ode Weh dir, der du ein Deutscher bist! Deine glühende Seele mußt du in Einsamkeit flüchten; denn im Qualm und Geschrei deiner Märkte achtet niemand dein - und wie ein Narr stehst du, feierlich dich gebärdend, schwere, langsame Worte rollend, unter der wirren, kreischenden Menge. Rolltest du blanke Taler in ihre Gassen, heiß umpestete dich ihr geiler Atem - aber verhüllten Hauptes, Mensch der Würde, wendest du dich... Hier ist un…“)
  • 19:2019:20, 7. Apr. 2026 Vaterländische Ode (Versionen | bearbeiten) [1.602 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Weh dir, der du ein Deutscher bist! Deine glühende Seele mußt du in Einsamkeit flüchten; {{Zeile|5}} denn im Qualm und Geschrei deiner Märkte achtet niemand dein - und wie ein Narr stehst du, feierlich dich gebärdend, schwere, langsame Worte rollend, {{Zeile|10}} unter der wirren, kreischenden Menge. Rolltest du blanke Taler in ihre Gassen, heiß umpestete dich ihr geiler Atem - {{Zeile|15}} aber verhüllten Hauptes, Mensch der Würde, wendes…“)
  • 17:2917:29, 7. Apr. 2026 Am Meer/Volltext (Versionen | bearbeiten) [462 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Am Meer Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern, darfst du nun ganz dein selbst genießen. Keine Frage von Menschenlippen fordert Antwort. Keine Rede noch Gegenrede macht dich gemein. Nur mit Himmel und Erde hältst du einsame Zwiesprach. Und am liebsten befreist du dein stilles Glück, dein stilles Weh in wortlosen Liedern. Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern, darfst du nun ganz dein selbst genießen.“)
  • 17:2717:27, 7. Apr. 2026 Am Meer (Versionen | bearbeiten) [1.612 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern, {{Zeile|5}} darfst du nun ganz dein selbst genießen. Keine Frage von Menschenlippen fordert Antwort. {{Zeile|10}} Keine Rede noch Gegenrede macht dich gemein. Nur mit Himmel und Erde hältst du {{Zeile|15}} einsame Zwiesprach. Und am liebsten befreist du dein stilles Glück, dein stilles Weh {{Zeile|20}} in wortlosen Liedern. Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Le…“)
  • 01:5101:51, 7. Apr. 2026 Inmitten der großen Stadt/Volltext (Versionen | bearbeiten) [456 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Inmitten der großen Stadt Sieh, nun ist Nacht! Der Großstadt lautes Reich durchwandert ungehört der dunkle Fluß. Sein stilles Antlitz weiß um tausend Sterne. Und deine Seele, Menschenkind?... Bist du nicht Spiel und Spiegel irrer Funken, die gestern wurden, morgen zu vergehn, - verlorst in deiner kleinen Lust und Pein du nicht das Firmament, darin du wohnst, - hast du dich selber nicht vergessen, Mensch, und weiß dein Antlitz noch um Ewigkeit?“)
  • 01:5001:50, 7. Apr. 2026 Inmitten der großen Stadt (Versionen | bearbeiten) [1.389 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Sieh, nun ist Nacht! Der Großstadt lautes Reich durchwandert ungehört der dunkle Fluß. {{Zeile|5}} Sein stilles Antlitz weiß um tausend Sterne. Und deine Seele, Menschenkind?... Bist du nicht Spiel und Spiegel irrer Funken, {{Zeile|10}} die gestern wurden, morgen zu vergehn, - verlorst in deiner kleinen Lust und Pein du nicht das Firmament, {{Zeile|15}} darin du wohnst, - hast du dich selber nicht vergessen, Mensch, und weiß dein Antlitz noc…“)
  • 00:5100:51, 7. Apr. 2026 Wohin?/Volltext (Versionen | bearbeiten) [572 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Wohin noch wirst du mich reißen, ruhlose Sehnsucht - wohin? wohin? Hinter mir dunkles Vergessen gebreitet; vor mir der Zukunft dunklerer Pfad... Aber noch hallt meiner Hoffnungen Hufschlag vor den rollenden Rädern, auf denen hochaufgerichtet ich noch, allen Gefahren heiter trotzend, die Ferne suche. Schatten und Lichter - vorüber - vorüber - in den Tiefen klirrende Ketten - nicht an mir - nicht für mich - mich laßt hinweg, höher hinauf! Freiheit! L…“)
  • 00:5000:50, 7. Apr. 2026 Wohin? (Versionen | bearbeiten) [1.460 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Wohin noch wirst du mich reißen, ruhlose Sehnsucht - wohin? wohin? {{Zeile|5}} Hinter mir dunkles Vergessen gebreitet; vor mir der Zukunft dunklerer Pfad... Aber noch hallt {{Zeile|10}} meiner Hoffnungen Hufschlag vor den rollenden Rädern, auf denen hochaufgerichtet ich noch, allen Gefahren {{Zeile|15}} heiter trotzend, die Ferne suche. Schatten und Lichter - vorüber - vorüber - in den Tiefen {{Zeile|20}} klirrende Ketten - nicht an mir - nicht…“)
  • 00:3900:39, 7. Apr. 2026 Frage ohne Antwort/Volltext (Versionen | bearbeiten) [167 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Was bist du, Unbegriffnes, Mensch genannt. - Antlitz in Antlitz eingewendet Janushaupt, - Urwerden Aug in Aug mit Wissenheit, - Urzwiegesicht und doch ureine Form - -?“)
  • 00:3800:38, 7. Apr. 2026 Frage ohne Antwort (Versionen | bearbeiten) [1.025 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Was bist du, Unbegriffnes, Mensch genannt. - Antlitz in Antlitz eingewendet Janushaupt, - {{Zeile|5}} Urwerden Aug in Aug mit Wissenheit, - Urzwiegesicht und doch ureine Form - -? </poem> {{ÜbersichtLYR|Ich und die Welt}} <templatestyles src="Vorlage:InformationLYR/styles.css" /> {{InformationLYR | Werkgruppe = Lyrik | Werkbereich = Ich und die Welt | Zyklus = | Zyklusnummer = | Titel = Frage ohne Antwort | Textanfang = Was bist du, Unbegriff…“)
  • 00:3300:33, 7. Apr. 2026 Schicksals-Spruch/Volltext (Versionen | bearbeiten) [373 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Schicksals-Spruch Unhemmbar rinnt und reißt der Strom der Zeit, in dem wir gleich verstreuten Blumen schwimmen, unhemmbar braust und fegt der Sturm der Zeit, wir riefen kaum, verweht sind unsre Stimmen. Ein kurzer Augenaufschlag ist der Mensch, den ewige Kraft auf ihre Werke tut, ein Blinzeln - der Geschlechter lange Reihn, ein Blick - des Erdballs Werdnis und Verglut.“)
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