Kunst und Künstler (Zeitschrift)

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Kunst und Künstler. Illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe war eine von 1902 bis 1933 im Verlag Bruno Cassirer in Berlin erschienene Kunstzeitschrift. Sie galt als eines der einflussreichsten Organe der modernen Kunstpublizistik im Kaiserreich und in der Weimarer Republik.

Geschichte und Profil

Die Zeitschrift wurde 1902 gegründet und anfangs von Emil Heilbut redigiert. Ab 1906 übernahm der Kunstkritiker Karl Scheffler die Schriftleitung, die er bis zur Einstellung der Zeitschrift 1933 innehatte.

Kunst und Künstler verstand sich als Vorkämpfer der Berliner Secession sowie der modernen Malerei des deutschen und französischen Impressionismus (unter anderem Max Liebermann, Max Slevogt, Lovis Corinth). Neben kunsthistorischen Aufsätzen und Ausstellungsberichten enthielten die Ausgaben literarische Beiträge, kunsttheoretische Essays sowie originale Grafiken und hochwertige Kunstdrucke.

Erscheinungsweise und Jahrgang 9

Die Zeitschrift erschien monatlich mit 12 Heften pro Jahrgang. Das Publikationsjahr begann abweichend vom Kalenderjahr jeweils im Oktober und endete im September des Folgejahres.

  • Jahrgang 9: Oktober 1910 bis September 1911 (Hefte 1 bis 12)
  • Heft 6: Erschienen im März 1911 als sechstes Monatsheft des 9. Jahrgangs

Weblinks