Oh Nacht, wie bist du tief oT
Aus CMO
Oh Nacht, wie bist du tief!
Wie schreckst du mich.
Und doch, und doch!
Schrecken im Herzen,
5 fliehe ich zitternd
durch deine Schatten.
Ich schlief.
Ins Wachen riß mich
ein wirrer Traum.
10 An meinem Lager
stand Phanta:
"Du schriest nach mir.
Dein Kopf ist heiß,
gib ihn den Winden der Nacht!
15 Komm!"
Da sprang ich auf
und folgte.
Oh Nacht, wie bist du tief.
Wie schreckst du mich.
20 Und doch, und doch!
Schrecken im Herzen,
fliehe ich zitternd
durch dein Reich.
| Werkgruppe | Lyrik |
| Werkbereich | Nachlese zu In Phantas Schloß |
| Zyklus | – |
| Zyklusnummer | – |
| Titel | – |
| Textanfang | – |
| Zitiert aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 100, 101 |
| Kommentar aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 794 |
| Überlieferung | T 1894 II, Bl. 88 |
| Datierung | vermutlich September bis Dezember 1894 |
| Erstdruck | SA Band I Lyrik 1887-1905 |
| Gemeinfrei | ja |
| Rezeptionen: künstlerisch | – |
| Rezeptionen: wissenschaftlich | – |
| Rezeptionen: Buchausgaben | – |
| Rezeptionen: weiteres | – |
| Kommentar | – |
| Volltexterfassung | siehe Unterseite |
| ID | LYR-SA-01-05-0030 |