Wie schwür’ ich gern oT

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Wie schwür' ich gern aus tiefstem Herzensgrund
ein glühend Ja euch ewigen Gestirnen!
Doch dürftet ihr mir nie verschattet werden...
So aber flattert meiner Tage Sorgen
5 wie dunkle Dohlenschwärme mir ums Haupt,
und ihrer Flügel breites schwarzes Dach
bedeckt mich, daß ich dumpf zusammenbreche
und nichts mehr weiß von eurem lichten Trost, -
in grause Nacht aufschreiend wildes Nein...
10 Wie schwür' ich gern aus tiefstem Herzensgrund
ein glühend Ja euch ewigen Gestirnen!


Lyrik | Nachlese zu Auf vielen Wegen
Träume: Herrlich lebt es sich im Traum oT | Der häßliche Zwerg | Die fliegenden Hyänen | Im Himmel | Sei es nun genug der Träume oT

Ich stamm aus glücklichem Geschlechte her oT | Es klingt die Nacht in süßen Tönen oT | Wie oft, wenn aus Konzert-, aus Bildersälen oT | War das die Liebe... | Süße Überredung | Ich küsse dich, zitternde Mädchenseele oT | Dichters Rückkehr | Meine Morgenseele ist eitel Gesang oT | Deine Augen glühen durch das Dunkel oT | Ich bin ein Mensch von rechter Vogelart oT | Selbstbefreiung | Musikalischer Eindruck | Im Traum hat sich mir heut enthüllt oT | Wenn du den Weg zur Tiefe gehst oT | Ein Heiliges kommt über mich oT | So ist mir’s immer, immerdar oT | Meine Kunst | Wie schwür’ ich gern oT | Vor einer Sendung Birnen | Eine bitterböse Unke oT | Der Kompromissler | Die Dominante | Gesicht



Werkgruppe Lyrik
Werkbereich Nachlese zu Auf vielen Wegen
Zyklus
Zyklusnummer
Titel
Textanfang Wie schwür' ich gern
Zitiert aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 203
Kommentar aus SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 843
Überlieferung
Datierung 1895
Druck
Gemeinfrei ja
Volltexterfassung siehe Unterseite
ID LYR-SA-01-04-0023