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9. Februar 2026
- 00:1600:16, 9. Feb. 2026 Mittag-Stille/Volltext (Versionen | bearbeiten) [525 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Mittag-Stille In der blauen Mittag-Stille stehn die Föhren ohne Regung: hält des Windes wilder Wille einmal nicht sie in Bewegung? Wie sie dem Gebieter grollen, der sie Tag und Nacht ohn’ Ende zwingt, Gehorsam ihm zu zollen, Flüsterlob und Wohlduft-Spende! Und sie rühren keine Nadel, träumen stumm ins blaue Schweigen; selber ihren Groll und Tadel haben sie nicht Lust zu zeigen; kurzes Spechtgeklopf umlärmt sie, Brummvolk summt nach süßem Lohne…“)
- 00:0400:04, 9. Feb. 2026 Mittag-Stille (Versionen | bearbeiten) [1.377 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> In der blauen Mittag-Stille stehn die Föhren ohne Regung: hält des Windes wilder Wille einmal nicht sie in Bewegung? {{Zeile|5}} Wie sie dem Gebieter grollen, der sie Tag und Nacht ohn’ Ende zwingt, Gehorsam ihm zu zollen, Flüsterlob und Wohlduft-Spende! Und sie rühren keine Nadel, {{Zeile|10}} träumen stumm ins blaue Schweigen; selber ihren Groll und Tadel haben sie nicht Lust zu zeigen; kurzes Spechtgeklopf umlärmt sie, Brummvolk summt n…“)
- 00:0000:00, 9. Feb. 2026 Das Häslein/Volltext (Versionen | bearbeiten) [878 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Das Häslein Unterm Schirme, tief im Tann, hab ich heut gelegen, durch die schweren Zweige rann reicher Sommerregen. Plötzlich rauscht das nasse Gras - stille! nicht gemuckt! -: Mir zur Seite duckt sich ein junger Has... Dummes Häschen, bist du blind? Hat dein Näschen keinen Wind? Doch das Häschen, unbewegt, nutzt, was ihm beschieden, Ohren, weit zurückgelegt, Miene, schlau zufrieden. Ohne Atem lieg ich fast, laß die Mücken sitzen; still besie…“)
8. Februar 2026
- 23:5923:59, 8. Feb. 2026 Das Häslein (Versionen | bearbeiten) [1.837 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Unterm Schirme, tief im Tann, hab ich heut gelegen, durch die schweren Zweige rann reicher Sommerregen. {{Zeile|5}} Plötzlich rauscht das nasse Gras - stille! nicht gemuckt! -: Mir zur Seite duckt sich ein junger Has... Dummes Häschen, {{Zeile|10}} bist du blind? Hat dein Näschen keinen Wind? Doch das Häschen, unbewegt, nutzt, was ihm beschieden, {{Zeile|15}} Ohren, weit zurückgelegt, Miene, schlau zufrieden. Ohne Atem lieg ich fast, laß…“)
- 23:5523:55, 8. Feb. 2026 Krähen bei Sonnenaufgang/Volltext (Versionen | bearbeiten) [875 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Krähen bei Sonnenaufgang Noch flieht der Blick des jungen Tags der Berge nebelgraue Gipfel, und schon entschwebt, gemeßnen Schlags, die erste Krähe ihrem Wipfel. Der schwankt, befreit von schwerer Last, daß rings die Zweige sich bewegen: Fahlsilbern sprüht von Ast zu Ast des Frühtaus feiner Flüsterregen. Doch eh’ sein Flüstern noch erstickt, enttönt ein "Krah" dem stillen Raume: Der Vogel hat am Wolkensaume das erste blasse Rot erblickt. Au…“)
- 23:5423:54, 8. Feb. 2026 Krähen bei Sonnenaufgang (Versionen | bearbeiten) [1.769 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Noch flieht der Blick des jungen Tags der Berge nebelgraue Gipfel, und schon entschwebt, gemeßnen Schlags, die erste Krähe ihrem Wipfel. {{Zeile|5}} Der schwankt, befreit von schwerer Last, daß rings die Zweige sich bewegen: Fahlsilbern sprüht von Ast zu Ast des Frühtaus feiner Flüsterregen. Doch eh’ sein Flüstern noch erstickt, {{Zeile|10}} enttönt ein "Krah" dem stillen Raume: Der Vogel hat am Wolkensaume das erste blasse Rot erblickt…“)
- 23:4823:48, 8. Feb. 2026 Aufforderung/Volltext (Versionen | bearbeiten) [915 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Aufforderung Stiller Wälder süßen Frieden laßt uns suchen und genießen! Stätten, heimlich, abgeschieden, mögen uns der Welt verschließen! Seht ihr dort das braune Tierchen - unsern kleinen Nüsseknacker, unser schelmisches Possierchen, unsern blitzbehenden Racker? Wirf uns nicht mit Bucheneckern, Kätzchen, führ uns leise Wege, wo Gelächter heimlich meckern, kommen Menschen ins Gehege... Nachtigallenchor dem Reigen lichter Elben schlägt und…“)
- 23:4723:47, 8. Feb. 2026 Aufforderung (Versionen | bearbeiten) [1.728 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Stiller Wälder süßen Frieden laßt uns suchen und genießen! Stätten, heimlich, abgeschieden, mögen uns der Welt verschließen! {{Zeile|5}} Seht ihr dort das braune Tierchen - unsern kleinen Nüsseknacker, unser schelmisches Possierchen, unsern blitzbehenden Racker? Wirf uns nicht mit Bucheneckern, {{Zeile|10}} Kätzchen, führ uns leise Wege, wo Gelächter heimlich meckern, kommen Menschen ins Gehege... Nachtigallenchor dem Reigen lichter…“)
- 18:2018:20, 8. Feb. 2026 Der einsame Turm/Volltext (Versionen | bearbeiten) [2.739 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Der einsame Turm Wer laut von diesem längst verlassnen Turm der Tannen Ringwald überrufen wollte, und trüge, was er riefe, stärkster Sturm, er ahnte, daß es nie ein Ziel errollte. So einsam steigt der alte Bau empor; er fühlte Fürsten einst auf seinen Stufen, bis, dunkler Taten schauerlich verrufen, sein stiller Reiz der Menschen Gunst verlor. Nur daß von Jägern sich zuweilen wer vorbei verirrt, von wanderfrohen Seele, von Bettelpack, und wer d…“)
- 17:4917:49, 8. Feb. 2026 Der einsame Turm (Versionen | bearbeiten) [3.888 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Wer laut von diesem längst verlassnen Turm der Tannen Ringwald überrufen wollte, und trüge, was er riefe, stärkster Sturm, er ahnte, daß es nie ein Ziel errollte. 5 So einsam steigt der alte Bau empor; er fühlte Fürsten einst auf seinen Stufen, bis, dunkler Taten schauerlich verrufen, sein stiller Reiz der Menschen Gunst verlor. Nur daß von Jägern sich zuweilen wer 10 vorbei verirrt, von wanderfrohen Seelen, von Bettelpack, und wer die Kreuz und…“)
- 17:4417:44, 8. Feb. 2026 Der Urton/Volltext (Versionen | bearbeiten) [865 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Der Urton Fernher schwillt eines Dudelsacks einförmig-ewigwechselnde Melodie: Unaufhörlich hebt sich und senkt sich über dem Urton ihr unerläßliches Spiel. • • • • • • • • • Auf dem ehernen Tische Unendlichkeit liegt unermeßlicher Sand gebreitet. Da streicht ein Bogen die Tafel an: Einen Ton schwingt und klingt die fiebernde Fläche. Und siehe! Der Sand erhebt sich und wirbelt zu tausend Figuren. Aus ihnen, den tanzenden tönende…“)
- 17:4417:44, 8. Feb. 2026 Der Urton (Versionen | bearbeiten) [1.985 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Fernher schwillt eines Dudelsacks einförmig-ewigwechselnde Melodie: {{Zeile|5}} Unaufhörlich hebt sich und senkt sich über dem Urton ihr unerläßliches Spiel. • • • • • • • • • Auf dem ehernen Tische {{Zeile|10}} Unendlichkeit liegt unermeßlicher Sand gebreitet. Da streicht ein Bogen die Tafel an: {{Gesperrt|Einen}} Ton {{Zeile|15}} schwingt und klingt die fiebernde Fläche. Und siehe! Der Sand erhebt sich und wirbelt {{Zeil…“)
- 17:3617:36, 8. Feb. 2026 Der Born/Volltext (Versionen | bearbeiten) [410 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Im Garten Gottes wirft ein Born sein Silber Tag und Nacht empor: Ohn Maßen stürzt die Flut hinauf und fällt zurück, ein Perlenmeer. Urewig türmt der Strahl sich ab und baut sich wieder aus sich selbst, urewig kreißt der Schoß und nimmt Empfängnis von der eignen Frucht. In Silberschauern wirbeln sich Legionen Tropfen durch den Raum... Im Garten Gottes spielt ein Born gedankenlos das Spiel der Welt.“)
- 17:3517:35, 8. Feb. 2026 Der Born (Versionen | bearbeiten) [1.258 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Im Garten Gottes wirft ein Born sein Silber Tag und Nacht empor: {{Zeile|5}} Ohn Maßen stürzt die Flut hinauf und fällt zurück, ein Perlenmeer. Urewig türmt {{Zeile|10}} der Strahl sich ab und baut sich wieder aus sich selbst, urewig kreißt der Schoß und nimmt {{Zeile|15}} Empfängnis von der eignen Frucht. In Silberschauern wirbeln sich Legionen Tropfen {{Zeile|20}} durch den Raum... Im Garten Gottes spielt ein Born gedankenlos das Spiel…“)
- 17:3217:32, 8. Feb. 2026 Das Ende/Volltext (Versionen | bearbeiten) [1.245 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Jahrhunderttausende durchmißt mein Geist... Verwandelt ist der Erde Angesicht, der Menschheit letzte Horde tief vergreist. Kaum bricht durch Wolken mehr das hebe Licht. "Wie alt sind wohl die Menschen?" fragt ein Kind den Vater. Und ich höre, wie der spricht: "So alt, mein Liebling, als die Sterne sind!" "Was sind das, Sterne, Vater?" "Späh einmal, wenn nachts im Nebel wühlt der wilde Wind. Vielleicht erspähst du einen stillen Strahl: Der kommt vo…“)
- 17:3217:32, 8. Feb. 2026 Das Ende (Versionen | bearbeiten) [2.164 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Jahrhunderttausende durchmißt mein Geist... Verwandelt ist der Erde Angesicht, der Menschheit letzte Horde tief vergreist. Kaum bricht durch Wolken mehr das hebe Licht. {{Zeile|5}} "Wie alt sind wohl die Menschen?" fragt ein Kind den Vater. Und ich höre, wie der spricht: "So alt, mein Liebling, als die Sterne sind!" "Was sind das, Sterne, Vater?" "Späh einmal, wenn nachts im Nebel wühlt der wilde Wind. {{Zeile|10}} Vielleicht erspähst du ei…“)
- 17:2617:26, 8. Feb. 2026 Parabel/Volltext (Versionen | bearbeiten) [501 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Parabel Kennst du die Figur der Polonaise, wenn die Paare, hochgefaßter Hände, Lauben, wie die Tänzer sagen, bilden? Und das immer letzte Paar, sich bückend. durch die Bogen an die Spitze schreitet, dort als Tor sich wieder aufzustellen? Nun, so wirst du mich begreifen, wenn ich, dies betrachtend, an die Menschheit denke, wie sie sich vom Greis zum Kind erneuert: Gleich als ob das Paar des höchsten Alters plötzlich in der andern Rücken schwänd…“)
- 16:3816:38, 8. Feb. 2026 Parabel (Versionen | bearbeiten) [1.396 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Kennst du die Figur der Polonaise, wenn die Paare, hochgefaßter Hände, Lauben, wie die Tänzer sagen, bilden? Und das immer letzte Paar, sich bückend. 5 durch die Bogen an die Spitze schreitet, dort als Tor sich wieder aufzustellen? Nun, so wirst du mich begreifen, wenn ich, dies betrachtend, an die Menschheit denke, wie sie sich vom Greis zum Kind erneuert: 10 Gleich als ob das Paar des höchsten Alters plötzlich in der andern Rücken schwände, v…“)
- 14:0314:03, 8. Feb. 2026 Die apokalyptischen Reiter/Volltext (Versionen | bearbeiten) [1.684 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Die apokalyptischen Reiter Beim stillen Weinglas saß ich spät und spannte zerrißne Saiten neu der treuen Geige -: Da war’s, daß mir das harte Haupt des Dante erschien in meines Römers dunkler Neige: als wollte es die Lieder-Stufen höhnen, auf denen ich zu meinem Ruhme steige. Und alsobald begann im Zorn zu tönen mein Saitenspiel von hochvermeßnen Händen und füllte mein Gemach mit ehrnem Dröhnen. Und zuckend von irrlichterischen Bränden z…“)
- 14:0214:02, 8. Feb. 2026 Die apokalyptischen Reiter (Versionen | bearbeiten) [2.668 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<poem> Beim stillen Weinglas saß ich spät und spannte zerrißne Saiten neu der treuen Geige -: Da war’s, daß mir das harte Haupt des Dante erschien in meines Römers dunkler Neige: {{Zeile|5}} als wollte es die Lieder-Stufen höhnen, auf denen ich zu meinem Ruhme steige. Und alsobald begann im Zorn zu tönen mein Saitenspiel von hochvermeßnen Händen und füllte mein Gemach mit ehrnem Dröhnen. {{Zeile|10}} Und zuckend von irrlichterischen Bränd…“)
- 03:2403:24, 8. Feb. 2026 WdT3112 (Versionen | bearbeiten) [157 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Automatisch angelegt: Werk des Tages (WdT))
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- 03:2003:20, 8. Feb. 2026 WdT0912 (Versionen | bearbeiten) [157 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Automatisch angelegt: Werk des Tages (WdT))
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- 03:2003:20, 8. Feb. 2026 WdT0512 (Versionen | bearbeiten) [157 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Automatisch angelegt: Werk des Tages (WdT))
- 03:2003:20, 8. Feb. 2026 WdT0412 (Versionen | bearbeiten) [157 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Automatisch angelegt: Werk des Tages (WdT))
- 03:1903:19, 8. Feb. 2026 WdT0312 (Versionen | bearbeiten) [157 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Automatisch angelegt: Werk des Tages (WdT))
- 03:1903:19, 8. Feb. 2026 WdT0212 (Versionen | bearbeiten) [157 Bytes] UweS (Diskussion | Beiträge) (Automatisch angelegt: Werk des Tages (WdT))