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	<title>Kindergedichte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in CMO</subtitle>
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		<title>UweS: Die Seite wurde neu angelegt: „{{ShowTOC}} == Veröffentlichung == Zu Morgensterns Lebzeiten erschien nur ein kleiner Teil seiner Kindergedichte. Dazu gehören das {{Kap|Osterbuch}} von 1908, auch Hasenbuch genannt, sowie einige Gedichte in seinen Lyrikbänden und in Zeitschriften. Aus dem Nachlass stellte Margareta Morgenstern später mehrere Sammlungen zusammen: {{Kap|Klein Irmchen}} (1921), {{Kap|Klaus Burrmann, der Tierweltphotograph}} (1941), {{Kap|Liebe Sonne, liebe Erde}} (1943)…“</title>
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		<updated>2026-10-10T22:39:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{ShowTOC}} == Veröffentlichung == Zu Morgensterns Lebzeiten erschien nur ein kleiner Teil seiner Kindergedichte. Dazu gehören das {{Kap|Osterbuch}} von 1908, auch Hasenbuch genannt, sowie einige Gedichte in seinen Lyrikbänden und in Zeitschriften. Aus dem Nachlass stellte Margareta Morgenstern später mehrere Sammlungen zusammen: {{Kap|Klein Irmchen}} (1921), {{Kap|Klaus Burrmann, der Tierweltphotograph}} (1941), {{Kap|Liebe Sonne, liebe Erde}} (1943)…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{ShowTOC}}&lt;br /&gt;
== Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
Zu Morgensterns Lebzeiten erschien nur ein kleiner Teil seiner Kindergedichte. Dazu gehören das {{Kap|Osterbuch}} von 1908, auch Hasenbuch genannt, sowie einige Gedichte in seinen Lyrikbänden und in Zeitschriften. Aus dem Nachlass stellte Margareta Morgenstern später mehrere Sammlungen zusammen: {{Kap|Klein Irmchen}} (1921), {{Kap|Klaus Burrmann, der Tierweltphotograph}} (1941), {{Kap|Liebe Sonne, liebe Erde}} (1943) und {{Kap|Sausebrand und Mausbarbier}} (1951). Nur {{Kap|Klaus Burrmann}} hat Morgenstern selbst zusammengestellt. Er bot das Buch 1908 mehreren Verlegern an, ohne Erfolg. Die anderen Sammlungen greifen alle auf den Bestand zurück, der schon in {{Kap|Klein Irmchen}} enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau dieser Abteilung ==&lt;br /&gt;
Die Abteilung folgt der Stuttgarter Ausgabe. Am Anfang steht das {{Kap|Osterbuch}}. Es folgen die Gedichte, die zu Morgensterns Lebzeiten in Lyrikbänden und Zeitschriften erschienen, und {{Kap|Klaus Burrmann, der Tierweltphotograph}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kommt das {{Kap|Traudl-Buch}}, ein dünnes Heft, das Morgenstern Anfang 1910 für die jüngere Tochter seines Freundes Oskar Anwand schrieb. Nach Michael Bauer schnitten Morgenstern und seine Frau in Arosa Bilder aus Zeitschriften und Katalogen aus, zu denen Morgenstern Verse dichtete. Die Bilder sind verloren, erhalten ist nur der Text. Obwohl die Verse wegen dieser Entstehung recht verschieden sind, bildet das Heft eine Einheit und steht deshalb so, wie es im Nachlass liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schluss bilden die übrigen Gedichte aus dem Nachlass, bei denen offen ist, ob und wie Morgenstern sie veröffentlicht hätte (siehe Nachlese zu den Kindergedichten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Kind im Dichter ==&lt;br /&gt;
Kindliche Töne finden sich bei Morgenstern von Anfang an. Schon in seinem ersten Buch {{Kap|In Phantas Schloss}} klingen manche Gedichte naiv und märchenhaft. 1895 schrieb er an Eugenie Leroi, er habe noch sehr viel vom Kind in sich. Mit 37 Jahren notierte er, er könne im Wald noch immer wie ein Knabe spielen, aus Steinen und Hölzern Häuser bauen und einem Hirschkäfer die Herrschaft darüber geben. Mit 35 habe er acht Tage am Strand von Sylt eine Hütte gebaut und sei selten so froh gewesen. Zum Kindsein kommt bei ihm der Wunsch, Kind zu bleiben. Im Spiel wollte er das Glück seiner Kindheit zurückgewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch viele Briefe zeigen, wie nah Morgenstern Kindern stand, etwa der Brief an den kleinen Philipp Deppe, den er im August 1895 auf Föhr kennengelernt hatte. Besonders deutlich wird das im Gedicht {{Kap|Kinderglaube}}, das 1897 in {{Kap|Auf vielen Wegen}} erschien und das Margareta Morgenstern an den Anfang von {{Kap|Sausebrand und Mausbarbier}} stellte. Es ist noch aus der Sicht eines Erwachsenen geschrieben. Es enthält aber schon, was Morgensterns spätere Kindergedichte ausmacht: das Traumhafte, die Unbefangenheit und die Freude am Kleinen, die sich in den vielen Verkleinerungsformen zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenart der Kindergedichte ==&lt;br /&gt;
Wie die Kindergedichte ausfallen, hängt stark davon ab, wie sie entstanden sind. Das {{Kap|Osterbuch}} war ein Auftrag. Bruno Cassirer bat Morgenstern, Verse zu Aquarellen von Karl Friedrich Edmund von Freyhold zu schreiben. Morgenstern schätzte den Maler, war aber an dessen Bilder gebunden. Er selbst sah im {{Kap|Osterbuch}} kein erzählendes Buch. Jedes Blatt sei ein Farbenepigramm, dessen Reiz auf den fein abgestimmten Farben beruhe. Bei {{Kap|Klaus Burrmann}} bestimmte er dagegen Stoff und Bilder selbst. Er entwarf Skizzen, nach denen sein Freund Fritz Beblo die Illustrationen anfertigen sollte. Sie stehen noch heute im Tagebuch. {{Kap|Klaus Burrmann}} erzählt eine Geschichte, und die listigen Einfälle des Tierphotographen erinnern an Palmström und von Korf. Die frühen Kindergedichte aus {{Kap|Auf vielen Wegen}} stehen mit ihrer Frische eher {{Kap|In Phantas Schloss}} nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erziehen wollten Morgensterns Kinderverse in der Regel nicht. An Cassirer schrieb er 1908, frühere Kinderbücher seien lehrhaft gewesen und hätten neben dem Vergnügen noch etwas anderes gewollt. Sein Osterbuch stelle nur fest. Das Traulich-Beschauliche, das der Verleger sich wünschte, liege nicht darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in vielen Galgenliedern spielen Tiere die Hauptrolle. Sie handeln wie Menschen oder werden zur Beute von Burrmanns Kamera. Morgenstern hat auch zwei Galgenkinderlieder geschrieben. In den frühen Gedichten sorgen Gestalten aus der Märchenwelt für die Stimmung, etwa Frau Holle, Elfen, Zwerge und Riesen. Manche Gedichte greifen alte Formen des Kinderlieds auf. Es gibt Wiegenlieder wie die beiden {{Kap|Schlummerliedchen}}, {{Kap|Träum, Kindlein, träum}} und das {{Kap|Traumliedchen}}, Scherzreime wie die {{Kap|Scherzfragen}} und ein Fingerspiel ({{Kap|Jetzt zieh ich dir den Handschuh an}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der beschreibenden Burrmann-Gedichte leben die Verse von Klang, Assonanz, Lautmalerei und Rhythmus. Darin gleichen sie dem herkömmlichen Kinderlied. Anders als dort geht das Lautspiel aber meist nicht auf Kosten des Sinns. Nur in wenigen Gedichten wie {{Kap|Das neue Spiel}}, {{Kap|In der &amp;quot;Elektrischen&amp;quot;}} und {{Kap|Schnauz und Miez}} führen Klang und Reim die Handlung aus der Logik heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgenstern wusste, dass er auch als Kinderbuchautor einen Namen zu vertreten hatte. Mit Sorgfalt und Einfühlung in das Denken von Kindern hat er mehrere Kindergedichte geschaffen, die neben seiner übrigen Lyrik bestehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung der Kinderbücher ==&lt;br /&gt;
Die Kindergedichte in {{Kap|In Phantas Schloss}} und {{Kap|Auf vielen Wegen}} entstanden einzeln, ohne den Plan eines Kinderbuchs. 1901 wurde das Thema wichtiger. Im Oktober teilte Friedrich Kayssler mit, Emil Weber habe die Kinderlieder auf das nächste Jahr verschoben. Ob damit einzelne Gedichte oder eine Sammlung gemeint waren, ist unklar. Im November berichtete Kayssler von einer Weihnachtslesung mit Märchen und Kindergedichten im Münchner Schauspielhaus, an der Morgenstern sich beteiligen sollte, und bat ihn, alles zu schicken, was er habe. Viel war es offenbar nicht. Als Richard Dehmel ihn im Dezember 1901 einlud, an einem Kinderbuch mitzuwirken, verwies Morgenstern auf einige Gedichte aus {{Kap|In Phantas Schloss}} und {{Kap|Auf vielen Wegen}}, darunter {{Kap|Ur-Ur}} und {{Kap|Geier Nord}}. Dehmels Vorhaben kam wohl nicht zustande. Erst 1908 tauchte der Plan eines Kinderbuchs wieder auf, diesmal auf Anregung Cassirers. Daraus entstand nach einiger Mühe das {{Kap|Osterbuch}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Nach dem Kommentar von Maurice Cureau in Band III der Stuttgarter Ausgabe.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindergedichte - Osterbuch ==&lt;br /&gt;
{{Werkübersicht|Humoristische Lyrik|Kindergedichte - Osterbuch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindergedichte - aus Lyrikbänden und Zeitschriften ==&lt;br /&gt;
{{Werkübersicht|Humoristische Lyrik|Kindergedichte - aus Lyrikbänden und Zeitschriften}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindergedichte - Klaus Burrmann, der Tierweltphotograph ==&lt;br /&gt;
{{Werkübersicht|Humoristische Lyrik|Kindergedichte - Klaus Burrmann, der Tierweltphotograph}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindergedichte - Nachlese zu Klaus Burrmann, der Tierweltphotograph ==&lt;br /&gt;
{{Werkübersicht|Humoristische Lyrik|Kindergedichte - Nachlese zu Klaus Burrmann, der Tierweltphotograph}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindergedichte - Traudl-Buch ==&lt;br /&gt;
{{Werkübersicht|Humoristische Lyrik|Kindergedichte - Traudl-Buch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlese zu den Kindergedichten ==&lt;br /&gt;
{{Werkübersicht|Humoristische Lyrik|Nachlese zu den Kindergedichten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UweS</name></author>
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