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	<title>Der vergessene Donner/Volltext - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-21T23:22:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in CMO</subtitle>
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		<title>UweS: Die Seite wurde neu angelegt: „Der vergessene Donner  Ein Gewitter, im Vergehn, ließ einst einen Donner stehn.  Schwarz in einer Felsenscharte stand der Donner da und harrte -  scharrte dumpf mit Hals und Hufe, daß man ihn nach Hause rufe.  Doch das dunkle Donnerfohlen - niemand kam’s nach Haus zu holen.  Sein Gewölk, im Arm des Windes, dachte nimmer seines Kindes -  flog dahin zum Erdensaum und verschwand dort wie ein Traum.  Grollend und ins Herz getroffen, läßt der Donner Wun…“</title>
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		<updated>2026-02-10T16:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Der vergessene Donner  Ein Gewitter, im Vergehn, ließ einst einen Donner stehn.  Schwarz in einer Felsenscharte stand der Donner da und harrte -  scharrte dumpf mit Hals und Hufe, daß man ihn nach Hause rufe.  Doch das dunkle Donnerfohlen - niemand kam’s nach Haus zu holen.  Sein Gewölk, im Arm des Windes, dachte nimmer seines Kindes -  flog dahin zum Erdensaum und verschwand dort wie ein Traum.  Grollend und ins Herz getroffen, läßt der Donner Wun…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der vergessene Donner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gewitter, im Vergehn,&lt;br /&gt;
ließ einst einen Donner stehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarz in einer Felsenscharte&lt;br /&gt;
stand der Donner da und harrte -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
scharrte dumpf mit Hals und Hufe,&lt;br /&gt;
daß man ihn nach Hause rufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das dunkle Donnerfohlen -&lt;br /&gt;
niemand kam’s nach Haus zu holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Gewölk, im Arm des Windes,&lt;br /&gt;
dachte nimmer seines Kindes -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog dahin zum Erdensaum&lt;br /&gt;
und verschwand dort wie ein Traum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grollend und ins Herz getroffen,&lt;br /&gt;
läßt der Donner Wunsch und Hoffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
richtet sich im Felsgestein&lt;br /&gt;
wie ein Bergzentaure ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die nächste Frühe blaut,&lt;br /&gt;
ist sein pechschwarz Fell ergraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traurig sieht er sich im See&lt;br /&gt;
fahl, wie alten Gletscherschnee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stumm verkriecht er sich, verhärmt;&lt;br /&gt;
nur wenn Menschheit kommt und lärmt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
äfft er schaurig ihren Schall,&lt;br /&gt;
bringt Geröll und Schutt zu Fall...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mancher Hirt und mancher Hund&lt;br /&gt;
schläft zu Füßen ihm im Schrund.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UweS</name></author>
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