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	<title>Das Ende/Volltext - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-26T05:00:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in CMO</subtitle>
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		<title>UweS: Die Seite wurde neu angelegt: „Jahrhunderttausende durchmißt mein Geist... Verwandelt ist der Erde Angesicht, der Menschheit letzte Horde tief vergreist.  Kaum bricht durch Wolken mehr das hebe Licht. &quot;Wie alt sind wohl die Menschen?&quot; fragt ein Kind den Vater. Und ich höre, wie der spricht:  &quot;So alt, mein Liebling, als die Sterne sind!&quot; &quot;Was sind das, Sterne, Vater?&quot; &quot;Späh einmal, wenn nachts im Nebel wühlt der wilde Wind.  Vielleicht erspähst du einen stillen Strahl: Der kommt vo…“</title>
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		<updated>2026-02-08T15:32:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Jahrhunderttausende durchmißt mein Geist... Verwandelt ist der Erde Angesicht, der Menschheit letzte Horde tief vergreist.  Kaum bricht durch Wolken mehr das hebe Licht. &amp;quot;Wie alt sind wohl die Menschen?&amp;quot; fragt ein Kind den Vater. Und ich höre, wie der spricht:  &amp;quot;So alt, mein Liebling, als die Sterne sind!&amp;quot; &amp;quot;Was sind das, Sterne, Vater?&amp;quot; &amp;quot;Späh einmal, wenn nachts im Nebel wühlt der wilde Wind.  Vielleicht erspähst du einen stillen Strahl: Der kommt vo…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Jahrhunderttausende durchmißt mein Geist...&lt;br /&gt;
Verwandelt ist der Erde Angesicht,&lt;br /&gt;
der Menschheit letzte Horde tief vergreist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum bricht durch Wolken mehr das hebe Licht.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie alt sind wohl die Menschen?&amp;quot; fragt ein Kind&lt;br /&gt;
den Vater. Und ich höre, wie der spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So alt, mein Liebling, als die Sterne sind!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das, Sterne, Vater?&amp;quot; &amp;quot;Späh einmal,&lt;br /&gt;
wenn nachts im Nebel wühlt der wilde Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht erspähst du einen stillen Strahl:&lt;br /&gt;
Der kommt von Welten, die unendlich fern:&lt;br /&gt;
Uralte Sagen rühmen ihre Zahl.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch Vater, sprich, wie alt ist solch ein Stern:&lt;br /&gt;
denn gleiches Alter gabst den Menschen du? &amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das, kleiner Frager, wüßt ich selber gern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh, Kind, zähl tausend Jahren tausend zu&lt;br /&gt;
und abertausend, zähl solang du magst, -&lt;br /&gt;
dein Hirnchen käme nimmermehr zur Ruh!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Mund weiß Antwort dem, wonach du fragst:&lt;br /&gt;
Denn keine Rechnung führt dahin zurück,&lt;br /&gt;
daran neugierig du zu rühren wagst...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch alter Märchen weiß ich manches Stück -&lt;br /&gt;
noch mehr die Mutter! Willst du? Geh hinein!&lt;br /&gt;
(Oh Kinderherz mit deinem kurzen Glück!)&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ward es Tag, schon bricht die Nacht herein...&lt;br /&gt;
Der Knabe läuft nach einem plumpen Bau...&lt;br /&gt;
Im Aug’ des Mannes glimmt ein stierer Schein...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein tiefes Graun verwehrt mir weitre Schau.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UweS</name></author>
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